KI-Texte humanisieren | So machst du KI-Texte natürlicher
Texte von KI-Tools wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini erkennt man oft ziemlich schnell: Sie wirken häufig etwas unnatürlich. Bestimmte Formulierungen wiederholen sich und der Text klingt vorhersehbar.
KI-Texte können trotzdem ein guter Ausgangspunkt beim Schreiben sein, besonders wenn man nicht weiß, wie man anfangen soll.
Damit aus ihnen aber wirklich gute, glaubwürdige und persönliche Texte werden, ist eine menschliche Überarbeitung nötig. Egal, ob Social-Media-Posts oder Blogartikel: Erst die persönliche Note macht einen Text wirklich überzeugend.
Hier erfährst du, wie du KI-Texte humanisieren kannst, sodass sie natürlicher, persönlicher und überzeugender wirken.
So kannst du deine KI-Texte natürlicher klingen lassen
Im Folgenden findest du mehrere Möglichkeiten, um KI-Texte zu humanisieren. So wirken deine Inhalte natürlicher und passen besser zu deinem Schreibstil und deiner Zielgruppe.
Perplexity und Burstiness im Prompt gezielt steuern
Durch folgende zwei Merkmale sind KI-Texte oft leicht zu erkennen:
- Perplexity drückt aus, wie vorhersehbar ein Text ist. Wenn du schon beim Lesen ahnen kannst, wie ein Satz weitergeht, ist die Perplexity eher niedrig. KI-Texte sind oft sehr vorhersehbar, während von Menschen geschriebene Texte häufiger überraschende Formulierungen nutzen.
- Burstiness beschreibt, wie unterschiedlich die Satzlängen in einem Text sind. Menschen wechseln meist zwischen kurzen und längeren Sätzen. KI-Texte sind dagegen oft sehr gleichmäßig aufgebaut, wodurch sie weniger lebendig wirken.
Statt Fachbegriffe zu nutzen, kannst du z. B. schreiben: ‚Schreibe das natürlicher, mit kurzen und langen Sätzen gemischt‘. So kannst du KI-Texte humanisieren, ohne technische Begriffe in deinem Prompt zu verwenden.
Lesbarkeit gezielt anpassen
Der Flesch Reading Ease Score zeigt auf einer Skala von 0 bis 100, wie leicht ein Text zu lesen ist. Je höher der Wert, desto einfacher ist der Text.
KI-Modelle schreiben oft komplizierter als nötig. Um das zu verbessern, kannst du im Prompt eine gewünschte Lesbarkeit angeben, z. B. einen Flesch-Score zwischen 60 und 70. Das sorgt für gut verständliche KI-Texte, ohne dass sie zu einfach wirken.
Fachbegriffe und zu komplexe Sprache vermeiden
Wenn du KI-Texte überarbeitest, solltest du prüfen, ob sich komplizierte Begriffe und Formulierungen durch einfachere und natürlichere ersetzen lassen. Das ist besonders wichtig, wenn du nicht für ein Fachpublikum schreibst.
Achte dabei besonders auf folgende Dinge:
- unnötig komplizierte Wörter
- Fachbegriffe
- Passivsätze, bei denen unklar ist, wer etwas tut
- sehr formelle oder steife Formulierungen
An solchen Formulierungen ist grundsätzlich nichts falsch. KI nutzt sie aber zu häufig oder an Stellen, wo sie unnatürlich wirken.
Muss es wirklich ‚Initiative‘ heißen oder reicht ‚Projekt‘? Ist ‚implementieren‘ wirklich besser als ‚einführen‘? Oft werden Texte klarer und persönlicher, wenn die Sprache einfacher ist.
Einen KI-Humanizer verwenden
Mit einem KI-Humanizer lassen sich KI-Texte so umformulieren, dass sie natürlich klingen.
Entsprechende Tools helfen, typische KI-Formulierungen zu reduzieren, den Schreibstil flüssiger zu machen und die Lesbarkeit zu verbessern, ohne den Inhalt zu verändern.
Der KI-Humanizer von Quillbot ist so ein Tool. Du fügst einfach deinen Text ein und bekommst eine natürliche, weniger künstliche Version zurück.
Nach der Überarbeitung mit einem KI-Humanizer: Um produktiv zu bleiben, solltest du deine Aufgaben nach Wichtigkeit ordnen und deine Zeit sinnvoll einteilen.
Mit dem KI-Humanizer von Quillbot kannst du Formulierungen zusätzlich an deinen eigenen Schreibstil anpassen.
Die KI an deinen Schreibstil anpassen
Damit KI-generierte Texte wirklich nach dir klingen, musst du der KI zeigen, wie du schreibst.
Dafür kannst du Beispiele aus deinen eigenen Texten nutzen, etwa Blogartikel, E-Mails oder Social-Media-Posts. Je mehr Beispiele du gibst, desto besser kann sich die KI an deinen Stil anpassen.
Außerdem hilft es, deinen Schreibstil genau zu beschreiben. Schreibst du eher kurze, direkte Sätze? Nutzt du oft Fragen, Humor oder lockere Sprache? Dann solltest du das im Prompt erwähnen.
Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, braucht es manchmal ein paar Versuche. Aber es lohnt sich – besonders, wenn du regelmäßig mit KI schreibst.
Reale Beispiele und persönliche Erfahrungen einbauen
Persönliche Beispiele oder reale Situationen lassen einen Text sofort natürlicher wirken. Dafür braucht es keine dramatische Geschichte. Schon kleine Erlebnisse aus dem Alltag oder der Arbeit machen Inhalte greifbarer und persönlicher.
Außerdem helfen solche Beispiele den Lesenden, Vertrauen zu dir aufzubauen. Wichtig ist nur, dass die Beispiele zum Thema passen und nicht zu lang werden.
Mit persönlichem Bezug: ‚Früher habe ich bei langen Wanderungen oft vergessen, genug zu trinken. Nach einer Tour mit starken Kopfschmerzen und Schwindel achte ich heute viel bewusster darauf.‘
Texte emotionaler und greifbarer machen
KI-Texte wirken oft etwas distanziert oder gefühllos. Das liegt daran, dass KI Emotionen nicht selbst erlebt, sondern nur Sprachmuster nutzt.
Überlege daher beim Überarbeiten, welche Gefühle dein Thema auslösen könnte.
Sind die Leser frustriert, weil sie ein Problem lösen möchten? Unsicher bei einer Entscheidung? Oder begeistert von einer neuen Möglichkeit? Wenn du solche Emotionen direkt ansprichst, wirkt der Text oft viel natürlicher.
Auch konkrete und bildhafte Formulierungen helfen dabei, Inhalte lebendiger zu machen. So können sich Leser besser in den Text hineinversetzen, statt nur Informationen aufzunehmen.
Wichtig ist aber, dass der Stil zum Thema passt. In einer Finanzanalyse oder technischen Anleitung wirken Emotionen schnell unpassend.
Häufig gestellte Fragen zum Humanisieren von KI-Texten
- Woran erkenne ich KI-Texte?
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KI-Texte lassen sich nicht immer sicher erkennen. Sie klingen oft gleichförmig, neutral und etwas unpersönlich.
Die Länge der Sätze ist häufig ähnlich und es gibt bestimmte Formulierungen, die wiederholt auftauchen.
Außerdem enthalten KI-Texte meistens nur wenige echte Beispiele oder persönliche Erfahrungen.
Tipp:
Der AI-Detector von Quillbot hilft dir, KI-Texte zu erkennen.