Veröffentlicht am
6. Juni 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
28. November 2025
Umlaute sind Sonderformen von Vokalen. Sie sind aus der Verbindung von zwei Vokalen zu einem Laut entstanden. Die Umlaute der deutschen Sprache sind ä, ö und ü.
Veröffentlicht am
6. Juni 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
28. November 2025
Ein stimmloser s-Laut wird im Deutschen häufig als ‚ss‘ oder ‚ß‘ wiedergegeben. Stimmlos bedeutet, dass der s-Laut eher wie ein Geräusch oder Zischen klingt. Du hörst dabei keinen Stimmklang.
Folgt der stimmlose s-Laut auf einen kurzen Vokal, schreibst du meistens ‚ss‘.
Folgt der stimmlose s-Laut auf einen langen Vokal oder Doppelvokal, schreibst du meistens ‚ß‘.
In manchen Wörtern wird der stimmlose s-Laut auch durch ein einfaches ‚s‘ wiedergegeben.
Ein stimmhafter s-Laut kann nicht mit ‚ss‘ oder ‚ß‘, sondern nur als einfaches ‚s‘ wiedergegeben werden.
Stimmhaft bedeutet, dass du beim Sprechen von ‚s‘ deinen Stimmklang hören kannst. Zudem spürst du eine Vibration in deinem Kehlkopf.
Beispiel: Wörter mit ‚ss‘, ‚ß‘ und ‚s‘Wiedergabe stimmloser s-Laute
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16. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
12. November 2025
Ein DOI (Digital Object Identifier) ist eine eindeutige und dauerhafte Identifikationsnummer, die sich in der Regel auf ein digitales Objekt bezieht. Sie wird für dessen Verlinkung und Zitierung verwendet. Meist verweist ein DOI auf einen wissenschaftlichen Artikel.
Ein DOI hat spezielle Erkennungsmerkmale, z. B. beginnt er immer mit der Zahl ‚10‘.
Beispiel: DOI eines wissenschaftlichen FachartikelsDOI: 10.1007/978-3-662-68737-6_1
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14. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
12. November 2025
Die Abkürzung ‚ebd.‘ (ebenda) wird beim Zitieren verwendet, um dieselbe Quelle abzukürzen, wenn sie im Text zwei- oder mehrmals hintereinander auftaucht.
‚Ebenda‘ stammt von dem lateinischen Wort ‚ibidem‘ (ibid. = an gleicher Stelle, genau dort).
Es ersetzt in Quellenverweisen die Namen der Verfassenden und das Erscheinungsjahr.
Beispiel: ebd. bei der Harvard-ZitierweiseDie drei folgenden Zitate entstammen derselben Quelle:
Die Forschenden argumentieren, dass … (vgl. Wallis 2024: 17).
„Die Ergebnisse behalten ihre Gültigkeit“ (ebd.: 19).
Zudem stellt sich die Frage, ob … (vgl. ebd.: 17).
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14. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
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29. Oktober 2025
Vokale sind Laute, die ohne Behinderung des Luftstroms im Mund-Rachen-Raum gebildet werden. Im deutschen Alphabet gehören a, e, i, o und u zu den Vokalen. Die Umlaute ä, ö und ü werden ebenfalls als Vokale betrachtet.
Vokale im DeutschenA, E, I, O, U, Ä, Ö, Ü
a, e, i, o, u, ä, ö, ü
Vokale werden auch als Selbstlaute bezeichnet, da sie für sich selbst klingen. Wenn du den Vokal ‚a‘ sprichst, hörst du nur diesen einen Laut.
Alle anderen Buchstaben des Alphabets sind Konsonanten. Sie brauchen einen Vokal, damit man sie besser aussprechen kann (be, de, ge, ha). Sie werden daher auch ‚Mitlaute‘ genannt.
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13. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
13. November 2025
Ein Autoritätsargument ist ein Argument, bei dem belegbare Aussagen einer Autorität zitiert werden, um eine These (= Behauptung) zu verstärken.
Autoritäten sind Personen oder Gruppen mit großem Bekanntheitsgrad (z. B. Politiker/-innen) oder mit spezieller Expertise auf einem Gebiet (z. B. Forschende). Andere Menschen orientieren sich daher an ihnen.
Beispiel: AutoritätsargumentKleinkinder sollten weniger fernsehen. Der Bundesverband für Logopädie e. V. (2024) verweist in einer Studie darauf, dass sich der übermäßige Konsum moderner Medien negativ auf die kindliche Sprachentwicklung auswirkt.
Der Bundesverband für Logopädie steht als Interessenvertretung für eine große Berufsgruppe und gilt daher als Autorität.
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8. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
14. November 2025
Selbstplagiat (auch: Eigenplagiat) ist das Wiederverwenden von eigenen Texten oder Textauszügen aus alten Arbeiten, ohne durch eine Quellenangabe darauf hinzuweisen.
Rechtlich gesehen ist ein Selbstplagiat keine Straftat, da nicht das geistige Eigentum fremder Personen ohne Kennzeichnung verwendet wird, sondern das eigene. Trotzdem gilt es als unwissenschaftlich und ist an den meisten Hochschulen nicht erlaubt.
Selbstplagiat: BeispielIn einer Hausarbeit verwendest du Auszüge und Ergebnisse aus einer älteren Hausarbeit, ohne einen Quellennachweis anzugeben – du schreibst sozusagen von dir selbst ab.
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6. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
12. November 2025
Die Abkürzung ‚ff.‘ steht für ‚folgende Seiten‘ oder ‚auf den nächsten Seiten‘.
Sie wird in wissenschaftlichen Texten genutzt, um mehrere aufeinanderfolgende Seiten derselben Quelle zu zitieren.
Beispiel: ‚ff.‘ bei der Harvard-ZitierweiseDie Forschenden konnten zeigen, dass … (vgl. Meyer 2024: 27 ff.)
Die Verwendung von ‚ff.‘ ist bei der Harvard-Zitierweise sowie bei der deutschen Zitierweise zulässig. Grundsätzlich wird jedoch von der Nutzung abgeraten, da genaue Seitenangaben fehlen.
TippWeitere Abkürzungen, die du in wörtlichen Zitaten und Quellenangaben findest, sind:
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6. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
12. November 2025
Die Abkürzung ‚et al.‘ wird in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet, wenn eine Quelle mit mehreren Verfassenden zitiert wird. ‚Et al.‘ steht für ‚et alia‘, was ‚und andere‘ bedeutet.
Im Quellenverweis wird der erste Name angegeben, die Namen der weiteren Verfassenden werden mit ‚et al.‘ abgekürzt.
Verwendung von et al. im Fließtext
Anzahl der Verfassenden eines Artikels
Darstellung im Fließtext
4 (Müller, Prachnau, Reynolds, Seidenberg)
Müller et al. (2024) nehmen an, dass …
5 (Celik, de Jong, Heine, Smith, Wang)
Ein Ansteigen der Fallzahlen ist zu erwarten (Celik et al., 2024).
TippMehr Informationen zum richtigen Zitieren findest du in diesen Artikeln: