„Wann des Lebens Schmetterling
In der Puppe Tod erwacht,
Zeuget die geborstene
Hülle, wie ihn Schmerz befreit.
Siehe, jede Zeitgeburt
Reißt nicht ohne Schmerz sich los,
Wäre Liebe ohne Schmerz
Die Geburt der Ewigkeit?“
„Gedanken sterben im Gefühl der Liebe,
Wie Gartenblumen vor der Ros’ erbleichen.
Die Rose trägt den stillen Dorn am Herzen,
Weil nie die Schmerzen von der Liebe weichen.“
„Wann des Lebens Schmetterling
In der Puppe Tod erwacht,
Zeuget die geborstene
Hülle, wie ihn Schmerz befreit.
Siehe, jede Zeitgeburt
Reißt nicht ohne Schmerz sich los,
Wäre Liebe ohne Schmerz
Die Geburt der Ewigkeit?“
„Seit ich der Liebe Wasser und Glut erfahren mag,
Schmolz in der Liebe Feuer ich hin wie Wasser zag.
Ich habe wie die Laute so ganz mein Herz gestimmt,
Und hab es schön gespielet mit Liebesschmerzes Schlag.“
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„Seit Liebe strahlt an meines Herzens Wand,
Ist alles außer Liebe mir verbrannt.
Sie nahm mir Buch und Schule und Verstand
Und machte mich mit Reim und Lied bekannt.“
„Gedanken sterben im Gefühl der Liebe,
Wie Gartenblumen vor der Ros’ erbleichen.
Die Rose trägt den stillen Dorn am Herzen,
Weil nie die Schmerzen von der Liebe weichen.“
„Klage nicht ‚Abschied, ach, Abschied!‘,
wenn man ins Grab mich geleitet:
Ist mir doch selige Ankunft
hinter dem Vorhang bereitet!
Hast du das Sinken gesehen,
sieh auch das Auferstehen!
Schadet es denn, wenn die Sonne,
Sterne und Mond untergehen?“
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„Wohl endet der Tod des Lebens Not,
Doch schauert Leben vor dem Tod.
Das Leben sieht die dunkle Hand,
Den hellen Kelch nicht, den sie bot.“
„Zage nicht, wenn dich der grimmge Tod will schrecken,
Er erliegt dem, der ihn antritt ohne Zagen.“
„Klage nicht ‚Abschied, ach, Abschied!‘,
wenn man ins Grab mich geleitet:
Ist mir doch selige Ankunft
hinter dem Vorhang bereitet!
Hast du das Sinken gesehen,
sieh auch das Auferstehen!
Schadet es denn, wenn die Sonne,
Sterne und Mond untergehen?“
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„Herz, ich starb hundertmal und lernte eines:
Wenn dein Duft kam, er konnte mich beleben.
Ich gab die Seele hundertfach und stürzte –
Es kam dein Ruf und gab mir neues Leben.“
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„Wo die Lieb’ erwachet, stirbt das Ich, der dunkele Despot.“
„O Lieb’, ich zeug’ es dir:
Ich weinte trüb wie Nacht,
Und deiner Sonne Strahl
Hat Tag mir angefacht.“
„Gedanken sterben im Gefühl der Liebe,
Wie Gartenblumen vor der Ros’ erbleichen.
Die Rose trägt den stillen Dorn am Herzen,
Weil nie die Schmerzen von der Liebe weichen.“
„Ohn’ Ausgang ist der Zauberhain der Liebe.“
„Wenn der Lenzwind der Liebe zu wehen beginnt,
Jeder Zweig, der nicht dürr ist, regt sogleich sich im Tanz.“
„Der wird kein Liebender, der nicht leicht ist wie die Seele,
der nachts nicht wie ein Stern den Mond umkreist.“
„Herz, ich starb hundertmal und lernte eines:
Wenn dein Duft kam, er konnte mich beleben.
Ich gab die Seele hundertfach und stürzte –
Es kam dein Ruf und gab mir neues Leben.“
„O Lieb’, ich zeug’ es dir:
Ich weinte trüb wie Nacht,
Und deiner Sonne Strahl
Hat Tag mir angefacht.
O meiner Seele Seel’,
Ich du und du bist ich,
Und du bist All, und ich
Durch dich zum All erwacht.“
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