„Wohl endet der Tod des Lebens Not,
Doch schauert Leben vor dem Tod.
Das Leben sieht die dunkle Hand,
Den hellen Kelch nicht, den sie bot.“
„Zage nicht, wenn dich der grimmge Tod will schrecken,
Er erliegt dem, der ihn antritt ohne Zagen.“
„Klage nicht ‚Abschied, ach, Abschied!‘,
wenn man ins Grab mich geleitet:
Ist mir doch selige Ankunft
hinter dem Vorhang bereitet!
Hast du das Sinken gesehen,
sieh auch das Auferstehen!
Schadet es denn, wenn die Sonne,
Sterne und Mond untergehen?“
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„Herz, ich starb hundertmal und lernte eines:
Wenn dein Duft kam, er konnte mich beleben.
Ich gab die Seele hundertfach und stürzte –
Es kam dein Ruf und gab mir neues Leben.“
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„Wo die Lieb’ erwachet, stirbt das Ich, der dunkele Despot.“
„O Lieb’, ich zeug’ es dir:
Ich weinte trüb wie Nacht,
Und deiner Sonne Strahl
Hat Tag mir angefacht.“
„Gedanken sterben im Gefühl der Liebe,
Wie Gartenblumen vor der Ros’ erbleichen.
Die Rose trägt den stillen Dorn am Herzen,
Weil nie die Schmerzen von der Liebe weichen.“
„Ohn’ Ausgang ist der Zauberhain der Liebe.“
„Wenn der Lenzwind der Liebe zu wehen beginnt,
Jeder Zweig, der nicht dürr ist, regt sogleich sich im Tanz.“
„Der wird kein Liebender, der nicht leicht ist wie die Seele,
der nachts nicht wie ein Stern den Mond umkreist.“
„Herz, ich starb hundertmal und lernte eines:
Wenn dein Duft kam, er konnte mich beleben.
Ich gab die Seele hundertfach und stürzte –
Es kam dein Ruf und gab mir neues Leben.“
„O Lieb’, ich zeug’ es dir:
Ich weinte trüb wie Nacht,
Und deiner Sonne Strahl
Hat Tag mir angefacht.
O meiner Seele Seel’,
Ich du und du bist ich,
Und du bist All, und ich
Durch dich zum All erwacht.“
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„Liebe ist, dass Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle.“
„Ich erschrecke, wenn ich höre, dass Du mich liebst, und wenn ich es nicht hören sollte, wollte ich sterben.“
„Lange hält es der Mensch nicht aus, ohne dass das Herz schlägt, und solange Du abgewendet bist, wie kann es denn schlagen?“
„Aber jetzt kein Wort mehr, nur noch Küsse und besonders viel aus tausend Gründen, weil Sonntag ist, weil das Fest vorüber ist, weil schönes Wetter ist oder vielleicht schlechtes Wetter ist, weil ich schlecht schreibe und weil ich hoffentlich besser schreiben werde und weil ich so wenig von Dir weiß und nur durch Küsse etwas Ernstliches sich erfahren lässt und weil Du schließlich ganz verschlafen bist und Dich gar nicht wehren kannst.“
„Ich sah heute einen Plan von Wien, einen Augenblick lang erschien es mir unverständlich, dass man eine so große Stadt aufgebaut hat, während Du doch nur ein Zimmer brauchst.“
„Liebe ist, dass Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle.“
„Lange hält es der Mensch nicht aus, ohne dass das Herz schlägt, und solange Du abgewendet bist, wie kann es denn schlagen?“
„Ich bin müde, weiß nichts und wollte nichts als mein Gesicht in Deinen Schoß legen, Deine Hand auf meinem Kopf fühlen und so bleiben durch alle Ewigkeiten.“
„Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Wege ausgetrunken.“
„Ich sah heute einen Plan von Wien, einen Augenblick lang erschien es mir unverständlich, dass man eine so große Stadt aufgebaut hat, während Du doch nur ein Zimmer brauchst.“
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