Hier sind 25 Stoizismus-Zitate der Philosophen Seneca, Epiktet und Marc Aurel:
„Denke nicht an das, was dir fehlt, sondern an das, was jetzt noch für dich da ist.“ Marc Aurel
„Nutze jede Stunde; wenn du das Heute wahrnimmst, wirst du weniger vom Morgen abhängen; indem man das Leben aufschiebt, eilt es von dannen.“ Seneca
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen und Urteile über die Dinge.“ Epiktet
„Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen: Er steht fest und dämpft die Wut der ihn umbrausenden Wogen.“ Marc Aurel
„Feuer erprobt das Gold, die Not einen tüchtigen Mann.“ Seneca
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ Seneca
„Arbeite an deinem Innern. Da ist die Quelle des Guten, eine unversiegbare Quelle, wenn du nur immer nachgräbst.“ Marc Aurel
„Wenn du etwas Bestimmtes tust in der Überzeugung, dass es getan werden müsse, so scheue dich niemals, dabei gesehen zu werden, auch wenn die große Menge wahrscheinlich darüber die Nase rümpft. Denn wenn das, was du vorhast, Unrecht ist, so lass es überhaupt sein; handelst du aber recht, was fürchtest du dann die Leute, die dich zu Unrecht tadeln werden?“ Epiktet
„Häufiger leiden wir in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“ Seneca
„Lebe nicht, wie wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest. Der Tod schwebt über dir! Solange du noch lebst, solange es noch Tag, sei gut!“ Marc Aurel
„Kein anderer wird dir schaden, wenn du es nicht willst. Dann aber wirst du geschädigt sein, wenn du annimmst, dass du geschädigt wirst.“ Epiktet
„‚Ich halte dich für unglücklich, weil du nie Unglück hattest; du bist ohne Kampf durchs Leben gegangen; niemand weiß, was du hättest leisten können, nicht einmal du selbst.‘ Um sich selbst kennenzulernen, bedarf es der Proben; niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht.“ Seneca
„Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigene Seele.“ Marc Aurel
„Gehe so mit dem Schwächeren um, wie du möchtest, dass der Stärkere mit dir umgeht.“ Seneca
„Ein Ungebildeter verrät sich dadurch, dass er andern Vorwürfe macht, wenn es ihm schlecht geht; ein Anfänger in der philosophischen Bildung macht sich selbst Vorwürfe; der gründlich Gebildete schiebt die Schuld weder auf einen andern noch auf sich selbst.“ Epiktet
„Jedenfalls leidet der mehr als nötig, wer schon leidet, bevor es nötig ist.“ Seneca
„Liebe das, was dir widerfährt und zugemessen ist; denn was könnte dir angemessener sein?“ Marc Aurel
„Sich selbst zu beherrschen, das ist die bedeutendste Herrschaft.“ Seneca
„Über das eine gebieten wir, über das andere nicht.
Wir gebieten über unser Begreifen, unsern Antrieb zum Handeln, unser Begehren und Meiden, und, mit einem Wort, über alles, was von uns ausgeht; nicht gebieten wir über unsern Körper, unsern Besitz, unser Ansehen, unsere Machtstellung, und, mit einem Wort über alles, was nicht von uns ausgeht.
Worüber wir gebieten, ist von Natur aus frei, kann nicht gehindert oder gehemmt werden; worüber wir aber nicht gebieten, ist kraftlos, abhängig, kann gehindert werden und steht unter fremdem Einfluss.
Denk also daran: Wenn du das von Natur aus Abhängige für frei hältst und das Fremde für dein eigen, so wird man deine Pläne durchkreuzen und du wirst klagen, die Fassung verlieren und mit Gott und der Welt hadern; hältst du aber nur das für dein Eigentum, was wirklich dir gehört, das Fremde hingegen, wie es tatsächlich ist, für fremd, dann wird niemand dich je nötigen, niemand dich hindern, du wirst niemanden schelten, niemandem die Schuld geben, nie etwas wider Willen tun, du wirst keinen Feind haben, niemand wird dir schaden, denn du kannst überhaupt keinen Schaden erleiden.“ Epiktet
„Nie wird der glücklich sein, den es quält, wenn ein anderer glücklicher ist.“ Seneca
„Oft habe ich mich darüber gewundert, wie es möglich ist, dass der Mensch, der sich doch mehr liebt als alle anderen, dennoch seinem eigenen Urteile über sich geringeren Wert beilegt als dem Urteile anderer.“ Marc Aurel
„Sage nie von einer Sache: ‚Ich habe sie verloren‘, sondern: ‚Ich habe sie zurückgegeben.‘“ Epiktet
„Du brauchst über dies oder das keine Meinung zu haben und kannst so deiner Seele alle Unruhe ersparen.“ Marc Aurel
„Wir haben nicht zu wenig Zeit; wir vergeuden zu viel.“ Seneca
„Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst, sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.“ Epiktet
Hier sind 22 Zitate des Buddha (563–483 v. Chr.), eines indischen Religionsstifters:
„Noch nie in dieser Welt
Hat Hass gestillt den Hass.
Nur liebende Güte stillt den Hass.“
„Jene, die den Weg der Achtsamkeit gehen,
Haften nicht an Orten, Menschen, Dingen,
Wie Schwäne erheben sie sich vom See,
Lassen Orte, Menschen, Dinge los.“
„Alle Dinge entstehen im Geist.“
„Wer unschuldigen, reinen Menschen Leid zufügt,
Auf solchen Toren fällt sein böses Tun zurück,
So wie feiner Staub, gegen den Wind geworfen,
Immer zurückgetrieben wird in das Gesicht.“
„Gesundheit ist der größte Reichtum,
Zufriedenheit ist der größte Besitz,
Zuversicht ist der beste Freund.“
„Besser, als Tausende von Kriegern
In einer Schlacht zu besiegen,
Ist es, einzig nur dein Selbst zu besiegen.“
„‚Sieh, wie er mich beschimpft und geschlagen hat,
Wie er mich niedergeworfen hat und beraubt.‘
Halte solche Gedanken fest,
Und dein Hass kommt nie zur Ruhe.
‚Sieh, wie er mich beschimpft und geschlagen hat,
Wie er mich niedergeworfen hat und beraubt.‘
Lass solche Gedanken los,
Und dein Hass kommt bald zur Ruhe.“
„Wie sich aus einem Berg von Blumen
Gar vielerlei Blumengirlanden flechten lassen,
So gestalte aus deinem Leben
Gar vielerlei gute Handlungen.“
„Hänge dein Herz an nichts,
Damit nicht Verlust dir Schmerzen bringt.“
„In eine unverletzte Hand
Wird Gift nicht eindringen und schaden.
In einen achtsam bewachten Geist
Wird Böses nicht eindringen und schaden.“
„Lasse Vergangenheit und Zukunft los,
Und auch die Gegenwart lass los.
Gehe jenseits dieser Welt,
In Herz und Geist vollkommen erlöst und frei,
So überwindest du Geburt und Verfall.“
„Sieh dich selbst in anderen,
Und töte nicht, verletze nicht.“
„Wenn du einen weisen Freund findest, einen Gefährten,
Der auf die rechte Weise lebt und der versteht,
So überwinde alle Hindernisse und wandere mit ihm,
Achtsam und mit offenem Herz und Geist.
Wenn du keinen weisen Freund findest, keinen Gefährten,
Der auf die rechte Weise lebt und der versteht,
So gehe wie ein König, der sein Königreich aufgibt,
Und wandere allein
Wie der Elefant im Dschungel.“
„Wie wenig auch immer dir gegeben wird,
Sei dankbar und schätze es wert,
Lebe rein und achtsam,
So werden dich selbst die Götter preisen.“
„Mit Sanftheit überwinde den Ärger.
Mit Güte überwinde den Hass.
Mit Großzügigkeit überwinde die Selbstsucht.
Mit Wahrhaftigkeit überwinde die Lüge.“
„Wie Unkraut ein bepflanztes Feld zerstört,
So zerstört der Hass den Menschen.“
„Wenn jemand von einer langen Reise
Wieder zurück nach Hause kommt,
Mit welch großer Freude empfangen ihn da
Seine Familie und seine Freunde.
Und wenn du von dieser Welt
In jene nächste gehst,
Mit welch großer Freude empfangen dich da,
Wie Freunde, deine guten Taten.“
„Der Sieger sät sich Hass,
Und der Besiegte leidet.
Lass Sieg und Niederlage los,
Finde das Glück des tiefen Friedens.“
„Selbst nicht, wenn es Gold regnet,
Findet das Verlangen Befriedigung.“
„Dein schlimmster Feind und jene, die dich hassen,
Vermögen dir niemals so sehr zu schaden,
Wie dein eigener Geist
Wenn du ihn auf das Unheilsame richtest.
Dein Vater, deine Mutter und jene, die dich lieben,
Vermögen dir niemals so sehr zu helfen
Wie dein eigener Geist,
Wenn du ihn auf das Heilsame richtest.“
„Frische Milch braucht Zeit zum Sauerwerden,
Unheilsames Handeln braucht Zeit zum Reifen,
So schwelen im Toren die Folgen seines Handelns,
Wie unter der Asche verborgene glühende Kohlen.“
„Wer früher übel gehandelt hat
Und dies jetzt überwindet,
Der leuchtet über diese Welt,
So wie der wolkenlose Mond.“
Hier sind 15 Zitate von Karl Valentin (1882–1948), einem deutschen Komiker:
„Die Zukunft war früher auch besser.“
„Als ich die Hebamme sah, die mich empfing, war ich sprachlos. – Ich habe diese Frau in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen.“
„Wir lassen uns das nicht gefallen, Sie sind auf uns nicht angewiesen, aber wir auf Sie, das müssen Sie sich merken!“
„Zuerst wartete ich langsam, dann immer schneller und schneller.“
„Der Regen ist eine primöse Zersetzung luftähnlicher Mibrollen und Vibromen, deren Ursache bis heute noch nicht stixiert wurde. Schon in früheren Jahrhunderten wurden Versuche gemacht, Regenwasser durch Glydensäure zu zersetzen, um binocke Minilien zu erzeugen. Doch nur an der Nublition scheiterte der Versuch.“
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“
„Geben Sie sofort, ohne sich zu besinnen, eine Expressflugpostanweisung auf, über 60, – – Mark. – Sollte binnen der Betrag in meinem Besitze nicht sein, bin ich leider gezwungen, länger zu warten, so leid mir das tut.“
„Es war gut – guter hätte es nicht sein sollen, sonst wäre es zu gut gewesen.“
„Und trotzdem ist mein Vater stolz auf mich, der mag die fetten Kinder selber nicht und grad deshalb, weil ich so mager bin, drum ‚mag er‘ mich so gern. Er sagt, ‚Vetter‘ kann ich immer noch werd’n, wenn amal mei Schwester heirat’.“
„München steht vor einer Hungersnot, die meisten Leute haben nur noch Hummermayonnaise zu essen.“
„Die Komischkeit, welche Pallenberg besitzt, soll er von seiner Muttter geerbt haben, obwohl seine Muter nicht komisch war, sondern mehr weiblich. Im letztgenannten Satze habe ich irrtümlicherweise bei dem zehnten Worte (Muttter) ein hartes t zu viel gemacht, der verehrliche Leser möchte dieses dritte harte t beim 15. Wort (Muter) dieses Satzes dazu lesen, da es hier leider fehlt.“
„Eigentlich bin ich ja froh, dass ich den Ring verloren hab, wie leicht hätt’s sein können, dass er mir einmal g’stohlen worden wär.“
„Eine Anfrage im Kreisarchiv Oberbayern, ob Gustl Waldau auch wirklich 60 Jahre alt ist, fand amtlich seine Bestätigung. Was sind aber 60 Jahre, erstens sind es nur zweimal 30 Jahre, und zweitens sind sie wie bei jedem andern jungen Greis nur vorübergehend.“
„Ja, über meinen Geburtstag weiß ich sehr wenig; – was mir halt meine selige Mutter erzählt hat. Ich persönlich kann mich nicht mehr erinnern. Das ist schon zu lange her!“
„Über kurz oder lang kann das nimmer länger so weitergehen, außerdem es dauert noch länger, dann kann man nur sagen, es braucht halt alles sei Zeit, und Zeit wär’s, dass es bald anders wird.“
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Hier sind 15 Zitate von Rumi (1207–1273), einem persischen Dichter:
„Wo die Lieb’ erwachet, stirbt das Ich, der dunkele Despot.“
„Mein Herz ist der Muschel gleich,
die Perle: des Freundes Traum.
Ich passe nicht mehr in mich –
Er füllt ganz den Herzensraum!“
„Sei demutsvoll und wachs’, o Korn, im Stillen, dass einst ein ganzes Ährenfeld du seiest.“
„O Lieb’, ich zeug’ es dir:
Ich weinte trüb wie Nacht,
Und deiner Sonne Strahl
Hat Tag mir angefacht.“
„Es tanzt dein Traumbild auf der Bühne meines Herzens.“
„Wann des Lebens Schmetterling
In der Puppe Tod erwacht,
Zeuget die geborstene
Hülle, wie ihn Schmerz befreit.
Siehe, jede Zeitgeburt
Reißt nicht ohne Schmerz sich los,
Wäre Liebe ohne Schmerz
Die Geburt der Ewigkeit?“
„Klage nicht, die weite Welt sei ein Gefängnis,
Zum Gefängnis machen sie nur deine Klagen.“
„Fehlt dir der Fuß zur Reise,
so wähle den Weg in dich selbst:
Nimm auf, dem Rubinschachte gleichend,
in dich alle Strahlen der Zeit.
Reise, o Freund, aus dir selber
und in dein eigenes Herz:
Solche Reise verwandelt das Staubkorn
in goldene Herrlichkeit.“
„Gedanken sterben im Gefühl der Liebe,
Wie Gartenblumen vor der Ros’ erbleichen.
Die Rose trägt den stillen Dorn am Herzen,
Weil nie die Schmerzen von der Liebe weichen.“
„Sei Salbe der Wunden, sei nicht wie die Lanze!“
„Moschus kocht ein Reh im Herzen,
Und das andre Galle,
Beide grasten miteinander
Auf derselben Heide.
Zwei verschiedne Würmer speisten
Von dem Blatt am Baume,
Einer spann unnütze Fäden,
Und der andre Seide.“
„Ohn’ Ausgang ist der Zauberhain der Liebe.“
„Mancher wähnt sich frei, und sieht
Nicht die Bande, die ihn schnüren.
Tragest du dein Band in Demut,
Wird es dir zu Blumenschnüren.“
„Wenn der Lenzwind der Liebe zu wehen beginnt,
Jeder Zweig, der nicht dürr ist, regt sogleich sich im Tanz.“
„Klage nicht ‚Abschied, ach, Abschied!‘,
wenn man ins Grab mich geleitet:
Ist mir doch selige Ankunft
hinter dem Vorhang bereitet!
Hast du das Sinken gesehen,
sieh auch das Auferstehen!
Schadet es denn, wenn die Sonne,
Sterne und Mond untergehen?“
„Bin ich bei dir, so schlaf ich nicht vor Freuden,
Bin ich ohn’ dich, so schlaf ich nicht vor Leiden.“
Hier sind 22 Zitate von Franz Kafka (1883–1924), einem Prager Schriftsteller deutscher Sprache:
„Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“
„Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.“
„Ich erschrecke, wenn ich höre, dass Du mich liebst, und wenn ich es nicht hören sollte, wollte ich sterben.“
„Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.“
„Ich bin unpünktlich, weil ich die Schmerzen des Wartens nicht fühle. Ich warte wie ein Rind.“
„Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie.“
„Manches Buch wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen des eigenen Schlosses.“
„Der Mensch sieht, selbst wenn er unfehlbar wäre, im andern nur jenen Teil, für den seine Blickkraft und Blickart reicht.“
„Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.“
„Mein ganzer Körper warnt mich vor jedem Wort, jedes Wort, ehe es sich von mir niederschreiben lässt, schaut sich zuerst nach allen Seiten um; die Sätze zerbrechen mir förmlich, ich sehe ihr Inneres und muss dann aber rasch aufhören.“
„Alle Leiden um uns müssen auch wir leiden.“
„Liebe ist, dass Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle.“
„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch?“
„Deutschland hat Russland den Krieg erklärt. – Nachmittag Schwimmschule.“
„Wer sucht, findet nicht, aber wer nicht sucht, wird gefunden.“
„Das Glück begreifen, dass der Boden, auf dem Du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.“
„Ich muss viel allein sein. Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins.“
„Sicher ist, dass mir der Sonntag niemals mehr nützen kann als der Wochentag, da er durch seine besondere Einteilung alle meine Gewohnheiten durcheinanderwirft und ich die überschüssige freie Zeit nötig habe, um mich in diesem besondern Tag halbwegs einzurichten.“
„Es gibt Möglichkeiten für mich, gewiss, aber unter welchem Stein liegen sie?“
„Man kann ein Leben nicht so einrichten wie ein Turner den Handstand.“
„Aber jetzt kein Wort mehr, nur noch Küsse und besonders viel aus tausend Gründen, weil Sonntag ist, weil das Fest vorüber ist, weil schönes Wetter ist oder vielleicht schlechtes Wetter ist, weil ich schlecht schreibe und weil ich hoffentlich besser schreiben werde und weil ich so wenig von Dir weiß und nur durch Küsse etwas Ernstliches sich erfahren lässt und weil Du schließlich ganz verschlafen bist und Dich gar nicht wehren kannst.“
„Verbringe nicht die Zeit mit dem Suchen des Hindernisses, vielleicht ist keines da.“
Hier sind 25 Zitate von Immanuel Kant (1724–1804), einem deutschen Philosophen:
„Tue das, wodurch du würdig wirst, glücklich zu sein.“
„Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die sie überwältigen kann.“
„Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazurechnen können.“
„Ob aber der Mensch nun von Natur moralisch gut oder böse ist? Keines von beiden, denn er ist von Natur gar kein moralisches Wesen.“
„Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden.“
„Der größte Sinnengenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.“
„Dass ich etwas Gutes nicht habe, was ich habe besitzen können, schmerzt lange nicht so sehr, als dass ich etwas nicht mehr besitze, was ich gehabt habe.“
„Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“
„Es ist besser, wenig, aber dieses wenige gründlich zu wissen, als viel und obenhin.“
„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“
„Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du (selbst in deiner eigenen Einbildung) gelebt.“
„Man muss die Freiheit haben, nach seinem Belieben töricht zu sein.“
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“
„Das fröhliche Herz allein ist fähig, Wohlgefallen am Guten zu empfinden.“
„Alle falsche Kunst, alle eitle Weisheit dauert ihre Zeit; dann endlich zerstört sie sich selbst.“
„Im Leben (absolut) zufrieden zu sein, wäre tatenlose Ruhe und Stillstand der Triebfedern, oder Abstumpfung der Empfindungen und der damit verknüpften Tätigkeit.“
„Die Lüge […] ist der eigentliche faule Fleck in der menschlichen Natur.“
„Es ist wahr und klug, dass ich dem, der mich einmal betrogen hat, niemals mehr traue; denn er ist in seinen Grundsätzen verdorben. Aber darum, weil mich einer betrogen hat, keinem anderen Menschen zu trauen, ist Misanthropie.“
„Ohne Achtung aber gibt es keine wahre Liebe.“
„Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück ans Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz: aber umgekehrt jederzeit.“
„Die Fröhlichkeit des Herzens entspringt daraus, dass man sich nichts vorzuwerfen hat.“
„Selbstdenken heißt: den obersten Probierstein der Wahrheit in sich selbst (d. i. in seiner eigenen Vernunft) suchen.“
„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
„Was der Glückszufall unter den Begebenheiten der Welt ist, das ist der Einfall unter den Gedanken.“
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“
Hier sind 15 Zitate von Frida Kahlo (1907–1954), einer mexikanischen Malerin:
„Füße, wozu brauche ich sie, wenn ich Flügel habe zu fliegen.“
„Ich möchte gerne noch leichter sein, ein winzig kleines Etwas, das du einfach in deiner Tasche herumtragen kannst, immer und überall.“
„Es geht mir so verteufelt schlecht, aber ich muss es einfach aushalten, denn zu verzweifeln wäre noch schlimmer.“
„Baum der Hoffnung, bleibe stark.“
„Wir suchen Schutz, wir suchen Zuflucht beim Irrationalen, beim Magischen, beim Anormalen, aus Furcht vor der außergewöhnlichen Schönheit des Gewissen, des Materiellen und Dialektischen, des Gesunden und Starken – es gefällt uns, krank zu sein, um uns zu schützen.“
„Das Leben vergeht und zeigt Wege auf, die man nicht vergeblich geht.“
„Schlaf Schlaf
Schlaf Schlaf
Schlaf
Schlaf Schlaf
Ich sterbe schon vor Müdigkeit.“
„Jetzt, wo du mich verlässt, liebe ich dich mehr denn je.“
„Ich war ein Jahr lang krank. Sieben Operationen an der Wirbelsäule. Dr. Farill hat mich gerettet. Er gab mir wieder Lebensfreude. Noch sitze ich im Rollstuhl und ich weiß nicht, ob ich bald wieder gehen kann. Ich habe das Gipskorsett, das, obwohl es eine schreckliche Qual ist, mir hilft, dass es meiner Wirbelsäule besser geht. Ich habe keine Schmerzen. Nur eine … tödliche Müdigkeit und natürlich oft Verzweiflung. Eine Verzweiflung, die kein Wort beschreiben kann. Trotzdem habe ich Lust zu leben. Ich habe schon angefangen zu malen.“
„Es gibt nichts Absolutes. Alles verändert sich, alles bewegt sich, alles gestaltet sich um – alles flieht und vergeht.“
„Ich führe ein Leben als Blumentopf und komme nicht über den Balkon hinaus.“
„Wir alle wollen die Summe sein und nicht einfach eine Zahl.“
„Vor kurzem noch, es ist erst wenige Tage her, da war ich ein Kind, das durch eine bunte Welt voller klarer, greifbarer Formen streifte. In allem lag ein Geheimnis verborgen; es zu entschlüsseln, zu lernen, war wie ein Spiel für mich. Wenn du wüsstest, wie schrecklich es ist, plötzlich alles zu wissen – als ob ein Blitz die Erde erhellte! Jetzt lebe ich auf einem schmerzensreichen Planeten, durchsichtig wie Eis, der nichts verbirgt; es ist, als hätte ich alles auf einmal gelernt, binnen Sekunden.“
„All meine Wutausbrüche haben lediglich bewirkt, dass ich begriffen habe, wie sehr ich dich liebe: mehr als meine eigene Haut.“
„Nichts ist wichtiger als das Lachen – es ist Kraft, zu lachen und sich gehen zu lassen.“
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Veröffentlicht am
9. Juni 2026
von
Quillbot.
Überarbeitet am
10. Juli 2026
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