Zitate von Mahatma Gandhi | 22 zeitlose Weisheiten

Hier sind 22 Zitate von Mahatma Gandhi (1869–1948), einem indischen Freiheitskämpfer:

  • „Die Schwachen können niemals vergeben. Vergebung ist das Merkmal der Starken.“
  • „Je größer meine Lebenserfahrung wird, desto deutlicher wird mir, dass der Mensch selbst die Ursache seines Glücks und seines Elends ist.“
  • „Gedanken sind, so gut sie in sich sein mögen, wie unechte Perlen, solange sie nicht in Taten verwandelt werden.“
  • „Das Vergangene gehört zu uns, doch wir gehören nicht dem Vergangenen.“
  • „Wenn wir wissen, dass der Tod uns jederzeit wegreißen kann, welches Recht haben wir, etwas auf morgen zu verschieben, was wir heute tun können?“
  • „Es bedarf einer viel größeren Anstrengung, den steilen Hang der Wahrheit hinaufzugehen, als die Berge des Himalaya zu besteigen.“
  • „Wir können jeden Menschen, der etwas besser kann als wir selbst, als unser Ideal annehmen und auf diese Weise Fortschritte machen.“
  • „Wer ständig über seine Nöte spricht, vervielfacht sie.“
  • „Ein Sieg, der durch Gewalt errungen wird, ist gleichbedeutend mit einer Niederlage, denn er ist nicht von Dauer.“
  • „Wie das Meer das Wasser sämtlicher Flüsse aufnimmt, es reinigt und wieder zurückgibt, ebenso wirst du, wenn du dich wie das Meer machst, alle Menschen annehmen können. Wie das Meer nicht zwischen guten und schlechten Flüssen unterscheidet, sondern sie alle reinigt, ebenso kann ein Mensch, dessen Herz durch Gewaltlosigkeit und Wahrheit gereinigt und geweitet ist, alles in seinem Herzen aufnehmen, ohne überzufließen oder seine Heiterkeit zu verlieren.“
  • „Niemand macht Fortschritt ohne Widerstände.“
  • „Wir sollten stets die Tugenden in unserem Nächsten sehen und die Mängel in uns selbst.“
  • „Wer sich bemüht, selbst in kleinen Dingen sorgfältig zu sein, wird sich genauso bei großen Dingen verhalten.“
  • „Das Bekenntnis der eigenen Fehler wirkt wie ein Besen. Der Besen fegt den Dreck hinweg, ein Bekenntnis tut nichts weniger.“
  • „Wie ein Mensch denkt, so wird er.“
  • „Konsequenz besteht darin, dass man der Wahrheit nachlebt, so wie man sie von Augenblick zu Augenblick erkennt, mag das dann auch inkonsequent sein gegenüber dem Verhalten in der eigenen Vergangenheit.“
  • „Die Fähigkeit des Menschen, sich selbst zu täuschen, ist unermesslich größer als die, andere zu täuschen.“
  • „Kraft entstammt nicht körperlicher Fähigkeit. Kraft entstammt einem unbeugsamen Willen.“
  • „Der Spruch, dass Entfernung den Bergen einen Zauber verleiht, bestätigt sich auch bei beinahe allen anderen Dingen des Lebens.“
  • „Glück entgeht uns, wenn wir ihm hinterherlaufen.“
  • „Der Zweck des Lebens ist ohne Zweifel, sich selbst zu erkennen. Das ist nur möglich, wenn wir lernen, uns mit allem Lebenden zu identifizieren.“
  • „Wir müssen es dem Mangobaum gleichtun, der sich niederbeugt, wenn er Früchte trägt. Seine Größe liegt in seiner majestätischen Demut.“

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15 Zitate aus Winnie Pooh | schön, lustig, liebenswert

Hier sind 15 Zitate aus den „Winnie Pooh“-Büchern von A. A. Milne (1882–1956):

  • „Gedichte und Gesumme sind keine Dinge, die du findest; es sind Dinge, die dich finden. Und alles, was du tun kannst, ist dahin gehen, wo sie dich finden können.“
  • „Ich bin ein Bär mit einem sehr kleinen Gehirn, und lange Wörter machen mir zu schaffen.“
  • „Es taugte nicht viel, etwas Aufregendes wie eine Überschwemmung zu erleben, wenn man sie nicht mit jemandem teilen konnte.“
  • „‚Wenn du am Morgen aufwachst, Pu‘, sagte Ferkel schließlich, ‚was ist das Erste, an das du denkst?‘
    ‚Was gibt’s zum Frühstück?‘, sagte Pu. ‚An was denkst du, Ferkel?‘
    ‚Ich denke, ich frage mich, was heute Aufregendes passieren wird?‘, sagte Ferkel.
    ‚Das ist das Gleiche‘, sagte er.“
  • „Ich erinnere mich, und dann, wenn ich versuche, mich zu erinnern, vergesse ich es.“
  • „Meine Rechtschreibung ist wackelig. Es ist eine gute Rechtschreibung, aber sie wackelt, und die Buchstaben landen an den falschen Stellen.“
  • „Als der Bach den Rand des Waldes erreichte, war er erwachsen geworden, sodass er fast schon ein Fluss war, und, weil er erwachsen war, rannte und sprang und glitzerte er nicht entlang, wie er es tat, als er jünger war, sondern bewegte sich langsamer. Denn er wusste jetzt, wohin er ging, und sagte zu sich selbst: ‚Es eilt nicht. Eines Tages werden wir dort ankommen.‘“
  • „Niemand kann traurig sein, wenn er einen Luftballon hat.“
  • „Du bleibst einfach hier in dieser einen Ecke des Waldes und wartest darauf, dass die anderen zu dir kommen. Warum gehst du nicht manchmal zu ihnen?“
  • „Wenn du ein Bär mit einem sehr kleinen Gehirn bist und über Dinge nachdenkst, stellst du manchmal fest, dass ein Ding, das in dir sehr dingartig schien, ganz anders ist, wenn es nach draußen kommt und andere es ansehen.“
  • „Er hält viel von Eule, denn man kann gar nicht anders, als viel von jemandem zu halten, der DIENSTAG schreiben kann, auch wenn er es nicht ganz richtig schreibt; aber Rechtschreibung ist nicht alles. Es gibt Tage, an denen Dienstag schreiben einfach nicht zählt.“
  • „Die Tür war offen, und je mehr er hineinsah, desto mehr war Ferkel nicht da.“
  • „‚Nun‘, sagte Pu, ‚wir suchen ständig nach unserem Zuhause und finden es nicht, also dachte ich, dass wir, wenn wir nach dieser Grube suchen, sie sicher nicht finden, was eine gute Sache wäre, weil wir dann vielleicht etwas finden, nach dem wir nicht gesucht haben, was genau das sein könnte, wonach wir eigentlich gesucht haben.‘
    ‚Ich sehe darin nicht viel Sinn‘, sagte Kaninchen.
    ‚Nein‘, sagte Pu, ‚da ist keiner. Aber da sollte einer sein, als ich angefangen habe. Es ist nur so, dass ihm auf dem Weg etwas passiert ist.‘“
  • „Ich wünschte, Pu wäre hier. Es ist so viel gemütlicher zu zweit.“
  • „‚Pu, versprich mir, dass du mich nicht vergisst, niemals. Auch nicht, wenn ich hundert bin.‘
    Pu dachte eine Weile nach.
    ‚Wie alt werde ich dann sein?‘
    ‚Neunundneunzig.‘
    Pu nickte.
    ‚Ich verspreche es‘, sagte er.“
Pooh, Pu oder Puuh
Alle drei Schreibweisen kommen vor:

  • Der englische Autor A. A. Milne schreibt ‚Pooh‘ (Langform: Winnie-the-Pooh).
  • In den deutschen Übersetzungen steht ‚Pu‘ (Langform: Pu der Bär).
  • In den deutschen Filmen und Serien heißt es ‚Puuh‘ (Langform: Winnie Puuh).

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15 Zitate von Ringelnatz | schön, albern, tiefsinnig

Hier sind 15 Zitate von Joachim Ringelnatz (1883–1934), einem deutschen Schriftsteller:

  • „Wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen.“
  • „Du musst in Langerweile
    Es einmal ausprobieren,
    Mit einer Nagelfeile
    Dich zu rasieren.“
  • „Es lohnt sich manchmal, zu lieben,
    Was kommt, nicht ist oder war.“
  • „Je weniger mich umgibt, desto glücklicher werde ich.“
  • „Aus meiner tiefsten Seele zieht
    Mit Nasenflügelbeben
    Ein ungeheurer Appetit
    Nach Frühstück und nach Leben.“
  • „Ob wohl ein Blitz je eine Fliege traf?“
  • „In Hamburg lebten zwei Ameisen,
    Die wollten nach Australien reisen.
    Bei Altona auf der Chaussee,
    Da taten ihnen die Beine weh.
    Und da verzichteten sie weise
    Dann auf den letzten Teil der Reise.
    So will man oft und kann doch nicht
    Und leistet dann recht gern Verzicht.“
  • „Wir Menschen haben keine Schlüssel zu den tieferen Ursachen der Dinge, höchstens unvollkommene Dietriche.“
  • „Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern.
    Meine Liebe wird mich überdauern.
    Und in fremden Kleidern dir begegnen
    Und dich segnen.“
  • „Ich habe versucht, das viele Versuchen ganz aufzugeben.“
  • „Die Einsamkeit ist die Treppe zum Gedankenkeller. Sie ist selbstverständlich wertlos für denjenigen, der unten nichts auf Lager hat. Wer aber sein Fässchen oder gar Fässer, Tonnen dort liegen weiß – meistens die, welche oben nur wenig verzapfen –, dem fällt es nicht schwer, die Stunden in dieser erfrischend kühlen Tiefe totzuschlagen.“
  • „Die Löcher sind die Hauptsache an einem Sieb.“
  • „Schenke mit Geist ohne List.
    Sei eingedenk,
    Dass dein Geschenk
    Du selber bist.“
  • „Freude soll dir die Seele durchschauern.“
  • „Überall ist Wunderland.
    Überall ist Leben.“

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33 Zitate von Wilhelm Busch | kurz, schön, lustig

Hier sind 33 Zitate von Wilhelm Busch (1832–1908), einem deutschen Dichter und Zeichner:

  • „Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.“
  • „Enthaltsamkeit ist das Vergnügen
    An Sachen, welche wir nicht kriegen.“
  • „Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.“
  • „Der gute Unterhalter braucht nichts Gescheites zu sagen, sondern muss was Dummes anhören können.“
  • „Gedanken sind nicht stets parat,
    Man schreibt auch, wenn man keine hat.“
  • „Die Summe unsres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben.“
  • „Wenn wer sich wo als Lump erwiesen,
    So bringt man in der Regel diesen
    Zum Zweck moralischer Erhebung
    In eine andere Umgebung.“
  • „Manche Wahrheiten sollen nicht gesagt werden, manche brauchen nicht, manche müssen es.“
  • „Lästige Gedanken – zudringliche Stechmücken.“
  • „Gar mancher Schwierigkeit entweicht
    Man durch das hübsche Wort ‚vielleicht‘.“
  • „Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.“
  • „Scheint dir auch das Leben rau,
    Sei still und zage nicht;
    Die Zeit, die alte Bügelfrau,
    Macht alles wieder schlicht.“
  • „Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge.“
  • „Kaum hat mal einer ein bissel was,
    Gleich gibt es welche, die ärgert das.“
  • „Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft.“
  • „Die Freude flieht auf allen Wegen;
    Der Ärger kommt uns gern entgegen.“
  • „So geht es nun mal auf der Reise hienieden. Einer nach dem andern steigt aus, und der Zug saust weiter, bis die Station kommt, wo man selber aussteigen muss.“
  • „Das Zahnweh, subjektiv genommen,
    Ist ohne Zweifel unwillkommen.“
  • „Zu viel und zu wenig Vertrauen sind Nachbarskinder.“
  • „Die Selbstkritik hat viel für sich.
    Gesetzt den Fall, ich tadle mich;
    So hab’ ich erstens den Gewinn,
    Dass ich so hübsch bescheiden bin;
    Zum zweiten denken sich die Leut,
    Der Mann ist lauter Redlichkeit;
    Auch schnapp’ ich drittens diesen Bissen
    Vorweg den andern Kritiküssen;
    Und viertens hoff’ ich außerdem
    Auf Widerspruch, der mir genehm.
    So kommt es denn zuletzt heraus,
    Dass ich ein ganz famoses Haus.“
  • „Opportunist = Jenachdemer.“
  • „Viel besser als ein guter Wille
    Wirkt manchmal eine gute Pille.“
  • „Kein altes Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte.“
  • „Aber hier, wie überhaupt,
    Kommt es anders, als man glaubt.“
  • „Man verspürt Weltschmerz, wenn man sieht, wie die Bildnerin Natur auch ihre besten Arbeiten in den großen Tonkübel zurückschmeißt und sie einstampft mit den anderen.“
  • „Je älter man wird, je hastiger tritt sie einem auf die Hacken, die Zeit, die sogenannte.“
  • „Ich nahm die Wahrheit mal aufs Korn
    Und auch die Lügenfinten.
    Die Lüge machte sich gut von vorn,
    Die Wahrheit mehr von hinten.“
  • „Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.“
  • „Stets findet Überraschung statt
    Da, wo man’s nicht erwartet hat.“
  • „Bemüh dich nur und sei hübsch froh,
    Der Ärger kommt schon sowieso.“
  • „Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.“
  • „Gehabte Schmerzen, die hab’ ich gern.“
  • „Das Gute – dieser Satz steht fest –
    Ist stets das Böse, was man lässt!“

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Der Kleine Prinz | 11 Zitate über Freunde, Liebe und Glück

Hier sind 11 Zitate aus dem „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944):

  • „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
  • „Alle großen Leute waren früher Kinder. (Aber nur wenige von ihnen erinnern sich noch daran.)“
  • „Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, fange ich um drei Uhr an, mich zu freuen. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr freue ich mich.“
  • „Erwachsene verstehen nie etwas von selbst und für Kinder ist es ermüdend, ihnen immer wieder alles erklären zu müssen.“
  • „‚Was der Wüste ihre Schönheit verleiht‘, sagte der kleine Prinz, ‚ist, dass sich darin irgendwo ein Brunnen versteckt …‘“
  • „Wenn du nachts den Himmel betrachtest, wird es für dich sein, als würden alle Sterne lachen, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!“
  • „Es ist viel schwerer, über sich selbst zu richten als über andere.“
  • „Erwachsene lieben Zahlen. Wenn man ihnen von einem neuen Freund erzählt, fragen sie nie nach dem Wesentlichen. Sie fragen nie: ‚Wie klingt seine Stimme? Welche Spiele mag er am liebsten? Sammelt er Schmetterlinge?‘ Sondern sie fragen: ‚Wie alt ist er? Wie viele Brüder hat er? Wie viel wiegt er? Wie viel verdient sein Vater?‘ Erst dann glauben sie, ihn zu kennen.“
  • „Kinder müssen mit Erwachsenen sehr nachsichtig sein.“
  • „Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennenzulernen. Sie kaufen alles fertig bei den Händlern. Aber da es keine Händler für Freunde gibt, haben die Menschen keine Freunde mehr.“
  • „Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, dass du meine Bekanntschaft gemacht hast. Du wirst immer mein Freund sein.“

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22 Zitate über Enttäuschung und verletzte Gefühle

Hier sind 22 Zitate über Enttäuschung:

  • „Selig ist, wer nichts erwartet, denn er wird nie enttäuscht werden.“
    Alexander Pope
  • „Nicht, dass du mich belogst, sondern dass ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.“
    Friedrich Nietzsche
  • „Jahr, das. Ein Zeitraum von dreihundertfünfundsechzig Enttäuschungen.“
    Ambrose Bierce
  • „Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst.“
    Christian Morgenstern
  • „Für einen weisen Menschen kann es keine völlige Enttäuschung geben, denn er macht aus ihr einen Anlass, um ein anderes Mal Erfolg zu haben.“
    George Savile, Marquis of Halifax
  • „Selbst von denen verkannt zu werden, die man liebt, ist der Kelch der Bitterkeit und das Kreuz des Lebens.“
    Henri-Frédéric Amiel
  • „Hoffnung ist selbst eine Art von Glück und vielleicht das größte Glück, das diese Welt bietet; aber wie alle anderen Freuden, die im Übermaß genossen werden, muss auch das Übermaß an Hoffnung durch Schmerz gebüßt werden; und Erwartungen, denen man sich unangebrachterweise hingibt, müssen in Enttäuschung enden.“
    Samuel Johnson
  • „Männer heiraten, weil sie müde sind; Frauen, weil sie neugierig sind: Beide werden enttäuscht.“
    Oscar Wilde
  • „Oft schlägt Erwartung fehl, und dann zumeist,
    Wo sie gewissen Beistand uns verheißt;
    Und wird erfüllt, wo Hoffnung längst erkaltet,
    Wo Glaube schwand und die Verzweiflung waltet.“
    William Shakespeare
  • „‚Ich habe ein verdorbenes Wesen‘, sagte er zu sich, ‚ich freue mich ungeheuerlich auf Dinge, und wenn sie kommen, bin ich immer enttäuscht.‘“
    William Somerset Maugham
  • „Wie bitter ist es, wenn du für gute Taten eine schlechte Ernte erntest!“
    Plautus
  • „Man verliebt sich oft nur in einen Zustand des andern, in seine Heiterkeit oder in seine Schwermut. Schwindet dieser Zustand dann, so ist damit auch der feine besondere Reiz jenes Menschen geschwunden. Daher die vielen Enttäuschungen.“
    Christian Morgenstern
  • „Es ist gut, dass wir nicht in die Zukunft sehen können. Es gibt wenige vierzehnjährige Jungen, die sich für sich selbst mit vierzig nicht schämen würden.“
    Jerome K. Jerome
  • „Wir können viel Enttäuschung und Bitterkeit der Seele vermeiden, wenn wir zu verstehen lernen, wie wenig für unsere Freude und unseren Frieden die Dinge nötig sind, die die Menge am meisten wünscht und sucht.“
    John Lancaster Spalding
  • „Jedenfalls trifft der Schmerz über einen vereitelten Wunsch uns dann weniger herb, wenn wir nicht ganz sicher mit Erfolg gerechnet haben.“
    Seneca
  • „Es kann keine tiefe Enttäuschung geben, wo es keine tiefe Liebe gibt.“
    Martin Luther King Jr.
  • „Nein! Das Leben hat mich nicht enttäuscht! Von Jahr zu Jahr finde ich es vielmehr wahrer, begehrenswerter und geheimnisvoller, – von jenem Tage an, wo der große Befreier über mich kam, jener Gedanke, dass das Leben ein Experiment des Erkennenden sein dürfte – und nicht eine Pflicht, nicht ein Verhängnis, nicht eine Betrügerei!“
    Friedrich Nietzsche
  • „Ich möchte, dass du dich frühzeitig auf Enttäuschungen vorbereitest, die in dem Maße schwer sind, in dem sie überraschend sind.“
    Lady Mary Wortley Montagu
  • „Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde habe, wenn man wirklich Freunde nötig hat, und es nicht mehr Zeit ist, falsche und unechte Freunde durch treue und standhafte auszutauschen.“
    Plutarch
  • „Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer würden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis.“
    Max Planck
  • „Auf dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man will, und die andere ist, es zu bekommen.“
    Oscar Wilde
  • „In zwanzig Jahren wirst du mehr über die Dinge enttäuscht sein, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also mach die Leinen los. Segle fort vom sicheren Hafen. Fang die Passatwinde in deinen Segeln ein. Erkunde. Träume. Entdecke.“
    Sarah Frances Brown

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Sommersprüche | lustig, kurz, schön

Warme Sonnenstrahlen, lange Abende und unvergessliche Momente – der Sommer hat einiges zu bieten und sorgt garantiert für gute Laune.

In diesem Artikel findest du lustige, kurze und schöne Sommersprüche, die die Leichtigkeit der schönsten Jahreszeit auf den Punkt bringen.

Sommer

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22 Zitate von Albert Einstein | Glück, Leben, Wissen

Hier sind 22 Zitate von Albert Einstein (1879–1955), einem deutschsprachigen Physiker:

  • „Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“
  • „Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um viel an die Zukunft zu denken.“
  • „Mach dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten in der Mathematik; ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“
  • „Wissen gibt es in zwei Formen – leblos, in Büchern gelagert, und lebendig im Bewusstsein der Menschen. Die zweite Form des Daseins ist letzten Endes die wesentliche; die erste, wie unverzichtbar sie auch sein mag, nimmt nur eine nachrangige Stellung ein.“
  • „Fantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt. Fantasie umfasst die Welt.“
  • „Zu wahrer menschlicher Größe gibt es nur einen Weg – den durch die Schule des Leidens.“
  • „Solche Menschen wie wir beide sterben zwar alle, aber sie werden nicht alt, solange sie leben. Ich meine damit, sie stehen immer noch neugierig wie Kinder vor dem großen Rätsel, in das wir mitten hineingesetzt sind.“
  • „Nur ein für andere gelebtes Leben ist lebenswert.“
  • „Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild sein, wenn’s nicht anders geht, ein abschreckendes.“
  • „In der Jugend erscheint jede Person und jede Begebenheit einzigartig und nur einmalig. Im Alter wird man sich der Wiederkehr ähnlicher Begebenheiten stärker bewusst. Später ist man seltener entzückt und erstaunt, aber auch seltener enttäuscht als in jungen Jahren.“
  • „Wer es in kleinen Dingen mit der Wahrheit nicht ernst nimmt, dem kann man auch in großen Dingen nicht vertrauen.“
  • „Ich denke nie an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“
  • „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“
  • „Zur Strafe für meine Autoritätsverachtung hat mich das Schicksal selbst zu einer Autorität gemacht.“
  • „Beim Menschen ist es wie beim Velo. Nur wenn er fährt, kann er bequem die Balance halten.“
  • „Es gibt doch etwas Ewiges, das der Hand des Schicksals und aller menschlichen Verblendung entrückt ist. Und diese ewigen Dinge stehen dem älteren Menschen näher als dem zwischen Furcht und Hoffnung pendelnden jüngeren Menschen.“
  • „Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“
  • „Mit den guten Taten ist es wie mit den guten Gedichten. Man spürt es kräftig, kann es aber nur ganz unvollkommen rational erfassen.“
  • „Alle Wissenschaft ist nur eine Verfeinerung des Denkens des Alltags.“
  • „Unser Handeln sei getragen von dem stets lebendigen Bewusstsein, dass die Menschen in ihrem Denken, Fühlen und Tun nicht frei sind; sondern ebenso kausal gebunden wie die Gestirne in ihren Bewegungen.“
  • „Für uns gläubige Physiker hat die Scheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur die Bedeutung einer wenn auch hartnäckigen Illusion.“
  • „Das ewig Unbegreifliche an der Welt ist ihre Begreiflichkeit.“

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Stoizismus-Zitate | 25 zeitlose Weisheiten

Hier sind 25 Stoizismus-Zitate der Philosophen Seneca, Epiktet und Marc Aurel:

  • „Denke nicht an das, was dir fehlt, sondern an das, was jetzt noch für dich da ist.“
    Marc Aurel
  • „Nutze jede Stunde; wenn du das Heute wahrnimmst, wirst du weniger vom Morgen abhängen; indem man das Leben aufschiebt, eilt es von dannen.“
    Seneca
  • „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen und Urteile über die Dinge.“
    Epiktet
  • „Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen: Er steht fest und dämpft die Wut der ihn umbrausenden Wogen.“
    Marc Aurel
  • „Feuer erprobt das Gold, die Not einen tüchtigen Mann.“
    Seneca
  • „Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
    Seneca
  • „Arbeite an deinem Innern. Da ist die Quelle des Guten, eine unversiegbare Quelle, wenn du nur immer nachgräbst.“
    Marc Aurel
  • „Wenn du etwas Bestimmtes tust in der Überzeugung, dass es getan werden müsse, so scheue dich niemals, dabei gesehen zu werden, auch wenn die große Menge wahrscheinlich darüber die Nase rümpft. Denn wenn das, was du vorhast, Unrecht ist, so lass es überhaupt sein; handelst du aber recht, was fürchtest du dann die Leute, die dich zu Unrecht tadeln werden?“
    Epiktet
  • „Häufiger leiden wir in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“
    Seneca
  • „Lebe nicht, wie wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest. Der Tod schwebt über dir! Solange du noch lebst, solange es noch Tag, sei gut!“
    Marc Aurel
  • „Kein anderer wird dir schaden, wenn du es nicht willst. Dann aber wirst du geschädigt sein, wenn du annimmst, dass du geschädigt wirst.“
    Epiktet
  • „‚Ich halte dich für unglücklich, weil du nie Unglück hattest; du bist ohne Kampf durchs Leben gegangen; niemand weiß, was du hättest leisten können, nicht einmal du selbst.‘ Um sich selbst kennenzulernen, bedarf es der Proben; niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht.“
    Seneca
  • „Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigene Seele.“
    Marc Aurel
  • „Gehe so mit dem Schwächeren um, wie du möchtest, dass der Stärkere mit dir umgeht.“
    Seneca
  • „Ein Ungebildeter verrät sich dadurch, dass er andern Vorwürfe macht, wenn es ihm schlecht geht; ein Anfänger in der philosophischen Bildung macht sich selbst Vorwürfe; der gründlich Gebildete schiebt die Schuld weder auf einen andern noch auf sich selbst.“
    Epiktet
  • „Jedenfalls leidet der mehr als nötig, wer schon leidet, bevor es nötig ist.“
    Seneca
  • „Liebe das, was dir widerfährt und zugemessen ist; denn was könnte dir angemessener sein?“
    Marc Aurel
  • „Sich selbst zu beherrschen, das ist die bedeutendste Herrschaft.“
    Seneca
  • „Über das eine gebieten wir, über das andere nicht.
    Wir gebieten über unser Begreifen, unsern Antrieb zum Handeln, unser Begehren und Meiden, und, mit einem Wort, über alles, was von uns ausgeht; nicht gebieten wir über unsern Körper, unsern Besitz, unser Ansehen, unsere Machtstellung, und, mit einem Wort über alles, was nicht von uns ausgeht.
    Worüber wir gebieten, ist von Natur aus frei, kann nicht gehindert oder gehemmt werden; worüber wir aber nicht gebieten, ist kraftlos, abhängig, kann gehindert werden und steht unter fremdem Einfluss.
    Denk also daran: Wenn du das von Natur aus Abhängige für frei hältst und das Fremde für dein eigen, so wird man deine Pläne durchkreuzen und du wirst klagen, die Fassung verlieren und mit Gott und der Welt hadern; hältst du aber nur das für dein Eigentum, was wirklich dir gehört, das Fremde hingegen, wie es tatsächlich ist, für fremd, dann wird niemand dich je nötigen, niemand dich hindern, du wirst niemanden schelten, niemandem die Schuld geben, nie etwas wider Willen tun, du wirst keinen Feind haben, niemand wird dir schaden, denn du kannst überhaupt keinen Schaden erleiden.“
    Epiktet
  • „Nie wird der glücklich sein, den es quält, wenn ein anderer glücklicher ist.“
    Seneca
  • „Oft habe ich mich darüber gewundert, wie es möglich ist, dass der Mensch, der sich doch mehr liebt als alle anderen, dennoch seinem eigenen Urteile über sich geringeren Wert beilegt als dem Urteile anderer.“
    Marc Aurel
  • „Sage nie von einer Sache: ‚Ich habe sie verloren‘, sondern: ‚Ich habe sie zurückgegeben.‘“
    Epiktet
  • „Du brauchst über dies oder das keine Meinung zu haben und kannst so deiner Seele alle Unruhe ersparen.“
    Marc Aurel
  • „Wir haben nicht zu wenig Zeit; wir vergeuden zu viel.“
    Seneca
  • „Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst, sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.“
    Epiktet

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