„Der Anblick jedes Tiers erfreut mich unmittelbar, und mir geht dabei das Herz auf; am meisten der der Hunde und sodann der aller freien Tiere, der Vögel, der Insekten und was es sei.“
„Dass uns der Anblick der Tiere so sehr ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so sehr vereinfacht vor uns zu sehn.“
„Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.“
„Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.“
„Es ist im Leben wie im Schachspiel: Wir entwerfen einen Plan: Dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal, zu tun belieben wird. Die Modifikationen, welche hierdurch unser Plan erleidet, sind meistens so groß, dass er in der Ausführung kaum noch an einigen Grundzügen zu erkennen ist.“
„Uns quält ein Übel, das uns betroffen, nicht so sehr, als der Gedanke an die Umstände, durch die es hätte abgewendet werden können; daher nichts wirksamer zu unserer Beruhigung ist als das Betrachten des Geschehenen aus dem Gesichtspunkte der Notwendigkeit, aus welchem alle Zufälle sich als Werkzeuge eines waltenden Schicksals darstellen und wir mithin das eingetretene Übel als durch den Konflikt innerer und äußerer Umstände unausweichbar herbeigezogen erkennen, also der Fatalismus.“
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„Jede Trennung gibt einen Vorgeschmack des Todes, – und jedes Wiedersehen einen Vorgeschmack der Auferstehung. – Darum jubeln selbst Leute, die einander gleichgültig waren, so sehr, wenn sie, nach 20 oder gar 30 Jahren, wieder zusammentreffen.“
„So weilt alles nur einen Augenblick und eilt dem Tode zu. Die Pflanze und das Insekt sterben am Ende des Sommers, das Tier, der Mensch nach wenigen Jahren: Der Tod mäht unermüdlich.“
„Wenn, was uns den Tod schrecklich macht, die Vorstellung des Nichtseins wäre; so müssten wir ebenso mit Schaudern an die Zeit, wo wir noch nicht waren, zurückdenken. Es ist unumstößlich gewiss, dass das Nichtsein nach dem Tode nicht verschieden von dem vor dem Leben, folglich auch nicht beklagenswerter sein kann.“
„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“
„Jeder sieht am andern nur so viel, als er selbst auch ist: Denn er kann ihn nur nach Maßgabe seiner eigenen Intelligenz fassen und verstehn. Ist nun diese von der niedrigsten Art; so werden alle Geistesgaben, auch die größten, ihre Wirkung auf ihn verfehlen und er an dem Besitzer derselben nichts wahrnehmen als bloß das Niedrigste in dessen Individualität, also nur dessen sämtliche Schwächen, Temperaments- und Charakterfehler.“
„Unsere moralischen Tugenden kommen hauptsächlich andern zugute; hingegen die intellektuellen zunächst uns selber: darum machen jene uns allgemein beliebt; – diese verhasst.“
„So oft ein Mensch stirbt, geht eine Welt unter, nämlich die er in seinem Kopfe trägt; je intelligenter der Kopf, desto deutlicher, klarer, bedeutender, umfassender diese Welt: desto schrecklicher ihr Untergang.“
„Jeder hält das Ende seines Gesichtskreises für das der Welt: Dies ist im Intellektuellen so unvermeidlich wie im physischen Sehn der Schein, dass am Horizont der Himmel die Erde berühre.“
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„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“
„Der Anblick jedes Tiers erfreut mich unmittelbar, und mir geht dabei das Herz auf; am meisten der der Hunde und sodann der aller freien Tiere, der Vögel, der Insekten und was es sei.“
„Zwischen Schmerz und Langeweile wird jedes Menschenleben hin- und hergeworfen.“
„Die ersten vierzig Jahre unsers Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes, nebst der Moral und allen Feinheiten desselben, erst recht verstehen lehrt.“
„Leben ist Leiden.“
„Es ist im Leben wie im Schachspiel: Wir entwerfen einen Plan: Dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal, zu tun belieben wird. Die Modifikationen, welche hierdurch unser Plan erleidet, sind meistens so groß, dass er in der Ausführung kaum noch an einigen Grundzügen zu erkennen ist.“
„Vom Standpunkte der Jugend aus gesehn, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkte des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit.“
„Um nicht sehr unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, dass man nicht verlange, sehr glücklich zu sein.“
„Überhaupt aber beruhen 9/10 unseres Glückes allein auf der Gesundheit.“
„Einer sei jung, schön, reich und geehrt; so fragt sich, wenn man sein Glück beurteilen will, ob er dabei heiter sei: Ist er hingegen heiter; so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei; er ist glücklich.“
„Nicht was die Dinge objektiv und wirklich sind, sondern was sie für uns, in unserer Auffassung, sind, macht uns glücklich oder unglücklich.“
„Mit den menschlichen Glückszuständen verhält es sich meistens wie mit gewissen Baumgruppen, welche, von ferne gesehn, sich wunderschön ausnehmen: Geht man aber hinan und hinein; so verschwindet diese Schönheit: Man weiß nicht, wo sie geblieben ist, und steht eben zwischen Bäumen. Darauf beruht es, dass wir so oft die Lage des andern beneiden.“
„Im Alter versteht man besser, die Unglücksfälle zu verhüten; in der Jugend, sie zu ertragen.“
„Alle Beschränkung beglückt. Je enger unser Gesichts-, Wirkungs- und Berührungskreis, desto glücklicher sind wir: je weiter, desto öfter fühlen wir uns gequält oder geängstigt. Denn mit ihm vermehren und vergrößern sich die Sorgen, Wünsche und Schrecknisse.“
„Alle wahre und reine Liebe ist Mitleid, und jede Liebe, die nicht Mitleid ist, ist Selbstsucht.“
„Das Streben der Liebenden scheint uns um so viel wichtiger, erhabener und deshalb gerechter als jedes ihm etwan entgegenstehende, wie die Gattung bedeutender ist als das Individuum.“
„Was sich liebt und füreinander geboren ist, findet sich leicht zusammen: Verwandte Seelen grüßen sich schon aus der Ferne.“
„Die Wahrheit ist nackt am schönsten, und der Eindruck, den sie macht, umso tiefer, als ihr Ausdruck einfacher war.“
„Das Leben ist kurz und die Wahrheit wirkt ferne und lebt lange: Sagen wir die Wahrheit.“
„Wenn nämlich irgendeine neue und daher paradoxe Grundwahrheit in die Welt kommt; so wird man allgemein sich ihr hartnäckig und möglichst lange widersetzen, ja, sie noch dann leugnen, wann man schon wankt und fast überführt ist. Inzwischen wirkt sie im Stillen fort und frisst, wie eine Säure, um sich, bis alles unterminiert ist: Dann wird hin und wieder ein Krachen vernehmbar, der alte Irrtum stürzt ein, und nun steht plötzlich, wie ein aufgedecktes Monument, das neue Gedankengebäude da, allgemein anerkannt und bewundert. Freilich pflegt das alles sehr langsam zu gehn.“
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„Zu leben ist das Seltenste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, das ist alles.“
„Es wäre ungerecht, von anderen Menschen zu erwarten, dass sie so beeindruckend sind wie man selbst.“
„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen eines anderen, ihre Leben eine Nachahmung, ihre Leidenschaften ein Zitat.“
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