Was ist diskriminante Validität?

Diskriminante Validität beschreibt, ob ein Test, der ein bestimmtes Konstrukt messen soll, andere Ergebnisse liefert als ein Test, der ein nicht verwandtes Konstrukt misst. 

Konstrukte sind Merkmale wie Kreativität oder Intelligenz, die sich nicht unmittelbar beobachten lassen. 

Beispiel: 

Ein Forscher entwickelt einen Test, der Kreativität messen soll, und geht davon aus, dass dieses Konstrukt nicht oder kaum mit Feinmotorik zusammenhängt (= korreliert). 

Er vergleicht die Ergebnisse seines Tests mit denen eines Feinmotorik-Tests und stellt fest, dass sie nicht miteinander korrelieren. Das spricht dafür, dass sein Test diskriminante Validität hat. 

Vor der diskriminanten Validität bestimmt man meist die konvergente Validität: Sie beschreibt, ob ein Test ähnliche Ergebnisse liefert wie Tests, die verwandte Konstrukte messen (z. B. Kreativität und Offenheit). 

Tipp: 

Um wissenschaftliche Artikel zusammenzufassen, nutze den kostenlosen Zusammenfasser von QuillBot.