Worum handelt es sich beim Partizip Perfekt?

Beim Partizip Perfekt handelt es sich um eine Verbform wie ‚gespielt‘ oder ‚gekommen‘.

Bei schwachen Verben bildest du das Partizip Perfekt, indem du Folgendes verbindest:

  • Vorsilbe ‚ge-‘
  • Verbstamm
  • Nachsilbe ‚-(e)t

Beispiele: gespielt, gerechnet

Dagegen verknüpfst du bei starken Verben Folgendes:

  • Vorsilbe ‚ge-‘
  • Verbstamm
  • Nachsilbe ‚-en‘

Beispiele: gekommen, gegeben

Beim Partizip Perfekt einiger Verben entfällt die Vorsilbe ‚ge-‘:

  • bestanden
  • bestellt
  • studiert

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Wie wird das Perfekt gebildet?

Um das Perfekt zu bilden, verknüpfst du das Hilfsverb ‚sein‘ oder ‚haben‘ mit dem Partizip Perfekt (= Partizip 2) eines Hauptverbs.

Beispiel – Perfekt mit ‚sein‘: Lina ist einen Marathon gelaufen.

Beispiel – Perfekt mit ‚haben‘: Andi hat ein Buch gekauft.

‚Sein‘ oder ‚haben‘ steht an der zweiten Stelle des Satzes und das Partizip Perfekt an dessen Ende.

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Welche Zeitform ist das Perfekt?

Das Perfekt ist eine Zeitform der deutschen Sprache.

Du nutzt das Perfekt für

  • Ereignisse in der Vergangenheit und
  • Ereignisse, die in der Zukunft abgeschlossen sein werden.

Beispiel – Ereignis in der Vergangenheit:
Caro hat alle Prüfungen geschrieben.

Beispiel – Ereignis, das in der Zukunft abgeschlossen sein wird:
In einem Monat hat Caro alle Prüfungen geschrieben.

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Wie unterscheide ich Gerundiv und Partizip 1?

Das Gerundiv und das Partizip 1 unterscheiden sich wie folgt:

Mit dem Gerundiv wird eine passive Handlung beschrieben, wogegen die Handlung beim Partizip 1 aktiv ist.

Beim Gerundiv wird zudem eine Möglichkeit oder Notwendigkeit ausgedrückt, während das beim Partizip 1 nicht der Fall ist.

Gerundiv – Möglichkeit: Das leicht zu reparierende Auto kommt heute in die Werkstatt.

Gerundiv – Notwendigkeit: Das unbedingt zu reparierende Auto kommt heute in die Werkstatt.

Partizip 1: Das rostende Auto kommt heute in die Werkstatt.

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Worin unterscheiden sich regelmäßige und unregelmäßige Verben?

Im Gegensatz zu unregelmäßigen Verben haben regelmäßige Verben in ihren Stammformen den gleichen Verbstamm

Anhand der Stammformen eines Verbs (z. B. ‚hören‘) kannst du den Verbstamm (z. B. ‚hör-‘) erkennen und so alle Formen eines Verbs bilden.

BBeispiel – regelmäßiges Verb ‚hören‘:
Erste Stammform: hören
Zweite Stammform: hörte
Dritte Stammform: gehört

Beispiel – unregelmäßiges Verb ‚sprechen‘:
Erste Stammform: sprechen
Zweite Stammform: sprach
Dritte Stammform: gesprochen

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