5 effektive Lerntechniken für Schüler und Erwachsene

In diesem Artikel findest du 5 effektive Lerntechniken, die sich für Schüler und Erwachsene eignen:

Lerntechnik Beschreibung
Active Recall den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
Spaced Repetition Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
Elaboration den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
Generierung Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
Reflexion zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Hier kannst du die Tabelle als PDF herunterladen:

Lerntechniken PDF

Tipp
Wenn du Hilfe beim Lernen brauchst, nutze den kostenlosen KI-Chat von QuillBot.

Active Recall (aktiver Abruf)

Active Recall heißt, den Lernstoff aus dem Gedächtnis abzurufen.

Beispiel: Active Recall
Nach einem Vortrag nimmst du dir 5 Minuten und schreibst alles auf, woran du dich erinnern kannst.

Du kannst Active Recall auch wie folgt nutzen:

  • ein Schaubild zeichnen
  • mit Karteikarten lernen
  • jemandem den Stoff erklären

Active Recall zeigt, was du weißt und was nicht. So kannst du gezielt an den Lücken arbeiten.

Spaced Repetition (verteiltes Wiederholen)

Spaced Repetition bedeutet, denselben Stoff mehrmals zu lernen und zwischen den Lerneinheiten Pausen zu machen.

Die optimale Dauer der Pause hängt davon ab, wie viel Zeit zwischen der letzten Lerneinheit und dem Abruf (z. B. einem Test) liegt.

Als Faustregel gilt: Die Pause sollte ungefähr ein Zehntel bis ein Fünftel dieses Zeitraums betragen.

Beispiel: Spaced Repetition
Du lernst den Stoff in zwei Einheiten und schreibst 10 Tage (= 240 Stunden) nach der zweiten Einheit einen Test.

Deshalb pausierst du zwischen den beiden Einheiten 24 bis 48 Stunden (ein Zehntel bis ein Fünftel von 240 Stunden).

Tipp
Forscher haben in einer Studie Lernmethoden verglichen und Active Recall und Spaced Repetition als die beiden nützlichsten eingestuft.

Wenn du besonders effektiv lernen willst, kannst du die zwei Techniken kombinieren, zum Beispiel indem du das Leitner-System (Karteikarten) verwendest.

laboration (Ausarbeiten)

Elaboration heißt, darüber nachzudenken, wie der Stoff mit eigenem Vorwissen zusammenhängt.

Beispiel: Elaboration
Du liest einen Artikel über ‚Lernen lernen‘ und stellst dir folgende Fragen:

  • Welche Informationen sind neu für mich?
  • Wie hängen sie mit dem zusammen, was ich schon weiß?
  • Warum ergeben sie Sinn (oder nicht)?

Besonders gut eignet sich Elaboration für Themen, über die du schon einiges weißt.

Generierung (Erzeugen)

Generierung bedeutet, Fragen oder Aufgaben zunächst ohne Hilfe zu bearbeiten und sich erst dann die richtigen Antworten oder Lösungen anzusehen.

Beispiel: Generierung
Du möchtest mehr darüber erfahren, warum es 2008 zur Weltfinanzkrise kam, und suchst dir dazu einen Artikel.

Noch bevor du ihn liest, überlegst du, welche Gründe der Autor nennen könnte.

Egal, ob du richtig oder falsch liegst: Du nimmst den Stoff danach besser auf und merkst ihn dir länger.

Reflexion (Nachdenken)

Reflexion heißt, auf Lehren oder Erfahrungen zurückzublicken und dazu Fragen zu beantworten.

Beispiel: Reflexion
Einmal pro Monat nimmst du dir eine halbe Stunde und beantwortest folgende Fragen:

  • Was habe ich gelernt oder getan?
  • Woran erinnert es mich?
  • Was war gut, was nicht?
  • Was kann ich besser machen?

Bei der Reflexion werden andere Lerntechniken verknüpft:

  • Active Recall (den Stoff aus dem Gedächtnis abrufen) → Was habe ich gelernt?
  • Elaboration (den Stoff mit Vorwissen verknüpfen) → Woran erinnert es mich?
  • Generierung (neue Lösungen überlegen) → Was kann ich besser machen?
Tipp
Das eigene Verhalten zu reflektieren, ist ein Aspekt von Selbstkompetenz.

Auf unserem Blog erfährst du mehr über diese und weitere Arten von Kompetenz:

Häufig gestellte Fragen zu Lerntechniken

Was sind gute Lerntechniken für Schüler?

Gute Lerntechniken für Schüler sind:

  • Active Recall: den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
  • Spaced Repetition: Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
  • Elaboration: den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
  • Generierung: Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
  • Reflexion: zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Tipp:

Wenn du Hilfe beim Lernen brauchst, nutze den kostenlosen KI-Chat von Quillbot.

Was sind gute Lerntechniken für Kinder?

Gute Lerntechniken für Kinder sind Active Recall (aktiver Abruf) und Spaced Repetition (verteiltes Wiederholen).

Active Recall heißt, den Lernstoff aus dem Gedächtnis abzurufen.

Spaced Repetition bedeutet, den Stoff mehr als einmal zu lernen und Zeit zwischen den Lerneinheiten zu lassen.

Die beiden Techniken lassen sich kombinieren, zum Beispiel indem man mit Karteikarten lernt.

Tipp:

Um einen Lernplan für Kinder zu erstellen, nutze den kostenlosen KI-Chat von Quillbot.

Was sind gute Lerntechniken für Erwachsene?

Gute Lerntechniken für Erwachsene sind:

  • Active Recall: den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
  • Spaced Repetition: Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
  • Elaboration: den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
  • Generierung: Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
  • Reflexion: zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Tipp:

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Was sind gute Lerntechniken für Studenten?

Gute Lerntechniken für Studenten sind:

  • Active Recall: den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
  • Spaced Repetition: Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
  • Elaboration: den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
  • Generierung: Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
  • Reflexion: zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Tipp:

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Welche Lerntechniken gibt es?

Es gibt unter anderem folgende Lerntechniken:

  • Active Recall: den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
  • Spaced Repetition: Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
  • Elaboration: den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
  • Generierung: Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
  • Reflexion: zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Tipp:

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Was sind gute Lerntechniken für die Grundschule?

Gute Lerntechniken für die Grundschule sind Active Recall (aktiver Abruf) und Spaced Repetition (verteiltes Wiederholen).

Active Recall heißt, den Lernstoff aus dem Gedächtnis abzurufen.

Spaced Repetition bedeutet, den Stoff mehr als einmal zu lernen und Zeit zwischen den Lerneinheiten zu lassen.

Die beiden Techniken lassen sich in der Grundschule zum Beispiel einsetzen, indem man mit den Schülern regelmäßig kurze Quizze zum Stoff vergangener Wochen macht.

Tipp:

Wenn du einen Lernplan für Grundschüler erstellen willst, nutze den kostenlosen KI-Chat von Quillbot.

Was sind gute Lerntechniken fürs Gymnasium?

Gute Lerntechniken fürs Gymnasium sind:

  • Active Recall: den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
  • Spaced Repetition: Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
  • Elaboration: den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
  • Generierung: Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
  • Reflexion: zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Tipp:

Wenn du Hilfe beim Lernen brauchst, nutze den kostenlosen KI-Chat von Quillbot.

Was sind gute Lerntechniken fürs Studium?

Gute Lerntechniken fürs Studium sind:

  • Active Recall: den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
  • Spaced Repetition: Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
  • Elaboration: den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
  • Generierung: Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
  • Reflexion: zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Tipp:

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Was sind Beispiele für Lerntechniken?

Fünf Beispiele für Lerntechniken sind:

  • Active Recall: den Lernstoff aus dem Gedächtnis abrufen
  • Spaced Repetition: Zeit zwischen den Lerneinheiten lassen
  • Elaboration: den Stoff mit Vorwissen verknüpfen
  • Generierung: Fragen oder Aufgaben bearbeiten, bevor man die Antworten kennt
  • Reflexion: zurückblicken auf Lehren oder Erfahrungen und Fragen dazu beantworten

Tipp:

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Was sind gute Lerntechniken für Vokabeln?

Gute Lerntechniken für Vokabeln sind Active Recall (aktiver Abruf) und Spaced Repetition (verteiltes Wiederholen)

Active Recall heißt, den Lernstoff aus dem Gedächtnis abzurufen.

Spaced Repetition bedeutet, den Stoff mehr als einmal zu lernen und Zeit zwischen den Lerneinheiten zu lassen.

Die beiden Techniken lassen sich kombinieren, zum Beispiel indem man mit Karteikarten lernt.

Tipp:

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Quellen in diesem Artikel

Wir empfehlen, in allen Texten auf verlässliche Quellen zu achten. Du kannst diesen Artikel direkt zitieren oder dir unten die verwendeten Quellen anschauen.

Dieser QuillBot-Artikel

Strohmeier, F. (2026, 27. March). 5 effektive Lerntechniken für Schüler und Erwachsene. Quillbot. Abgerufen am 31. März 2026, von https://quillbot.com/de/blog/lehren-und-lernen/lerntechniken/

Quellen

Brown, P. C., Roediger III., H. L. & McDaniel, M. A. (2014). Make it stick – The Science of Successful Learning. The Belknap Press of Harvard University Press.

Dunlosky, J., Rawson, K. A., Marsh, E. J., Nathan, M. J. & Willingham, D. T. (2013). Improving Students’ Learning With Effective Learning Techniques: Promising Directions From Cognitive and Educational Psychology. Psychological Science in the Public Interest, 14 (1), 4–58. https://www.whz.de/fileadmin/lehre/hochschuldidaktik/docs/dunloskiimprovingstudentlearning.pdf

McDaniel, M. A. (2012). Put the SPRINT in knowledge training: Training with SPacing, Retrieval, and INTeraleaving. In A. F. Healy & L. E. Bourne Jr. (Hrsg.), Training Cognition: Optimizing Efficiency, Durability, and Generalizability (267–286). Psychology Press. https://www.researchgate.net/publication/301736779_Put_the_SPRINT_in_knowledge_training_Training_with_SPacing_Retrieval_and_INTerleaving

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Franz Strohmeier, M.Sc.

Franz hat einen Master in BWL und begeistert sich für die deutsche Sprache. Er lektoriert seit mehreren Jahren Sachtexte und schreibt über Grammatik, Logik und Stil.

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