Geschäftsmodell | einfach erklärt mit Beispielen

Ein Geschäftsmodell stellt vereinfacht dar, wie ein Unternehmen für Kunden Wert schafft und damit Geld verdient.

Beispiel: Geschäftsmodell Supermarkt
Ein Supermarkt kauft Lebensmittel, Getränke und andere Waren ein und verkauft sie an Privatpersonen. Geld verdient er, indem er die Waren teurer verkauft als einkauft.

Das Geschäftsmodell macht sichtbar, wie ein Unternehmen funktioniert.

Du kannst es nutzen, um

  • ein Unternehmen besser zu verstehen,
  • Mitarbeitern, Partnern oder Investoren dein Unternehmen zu erklären oder
  • die Chancen einer neuen Geschäftsidee einzuschätzen.
      Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Wert für Kunden schafft und damit Geld verdient.
  • Es besteht aus vier Bausteinen: Wertangebot, Kunden, Wertschöpfung, Ertragsmechanik.
  • Typische Ertragsmechaniken sind zum Beispiel: Verkauf, Vermietung, Vermittlung oder Werbung.

Was ist ein Geschäftsmodell? Definition

Ein Geschäftsmodell zeigt vereinfacht, wie ein Unternehmen funktioniert.

Nach Gassmann, Frankenberger und Csik beantwortet es vier Fragen, die vier wesentliche Aspekte eines Unternehmens abbilden:

Frage Aspekt
Was bietet das Unternehmen an? Wertangebot
Für wen ist das Angebot? Kunden
Wie stellt das Unternehmen das Angebot her? Wertschöpfung
Wie verdient es damit Geld? Ertragsmechanik

Um ein Unternehmen genauer abzubilden, kannst du die Aspekte weiter untergliedern. Osterwalder und Pigneur setzen beim Business Model Canvas neun Teilaspekte an:

Aspekt Teilaspekt
Wertangebot Wertangebot
Kunden Kunden
Kundenbeziehungen
Kanäle
Wertschöpfung Ressourcen
Tätigkeiten
Partner
Ertragsmechanik Einnahmen
Kosten
Beachte
Andere Autoren definieren ein Geschäftsmodell anders. Beispielsweise

  • beschränken sie es auf einen Aspekt (wie die Ertragsmechanik),
  • setzen zusätzliche Aspekte an (wie die Mission) oder
  • kombinieren Aspekte (z. B. Kunden und Wertangebot zum Kunden-Wertangebot).

Geschäftsmodell: 3 Beispiele

Hier findest du 3 Beispiele für Geschäftsmodelle:

Autobauer

Wertangebot
  • Autos
Kunden
  • Allgemeinheit (Massenmarkt)
Wertschöpfung
  • Autos entwickeln
  • Autos produzieren
  • Autos verkaufen oder leasen
Ertragsmechanik
  • Verkauf
  • Leasing

Musikgeschäft

Wertangebot
  • Instrumente und Zubehör
Kunden
  • Musiker (Nischenmarkt)
Wertschöpfung
  • Instrumente einkaufen
  • Instrumente ausstellen
  • Kunden beraten
  • Instrumente verkaufen
  • Instrumente liefern
Ertragsmechanik
  • Verkauf

Video-Streaming-Dienst

Wertangebot
  • Filme und Serien auf Abruf
Kunden
  • Allgemeinheit (Massenmarkt)
Wertschöpfung
  • Filme und Serien produzieren, einkaufen oder lizenzieren
  • Filme und Serien digital bereitstellen und über das Internet streamen
Ertragsmechanik
  • Gebühr für Abos
  • Werbung
  • Verkauf (einzelne Filme und Serien)
Tipp
In unserem Artikel über das Business Model Canvas findest du ein Beispiel, wie du ein Geschäftsmodell in neun Aspekten darstellst.

Wenn du selber ein Geschäftsmodell entwickeln willst und Hilfe brauchst, kannst du unsere kostenlose KI fragen.

Häufig gestellte Fragen zu Geschäftsmodellen

Was ist ein Geschäftsmodell?

Ein Geschäftsmodell beschreibt vereinfacht, wie ein Unternehmen funktioniert.

Es bildet vier wesentliche Aspekte eines Unternehmens ab:

  • Wertangebot: Was bietet das Unternehmen an?
  • Kunden: Für wen ist das Angebot?
  • Wertschöpfung: Wie stellt das Unternehmen das Angebot her?
  • Ertragsmechanik: Wie verdient es damit Geld?

Tipp: 

Wenn du ein Geschäftsmodell entwickeln willst und Hilfe brauchst, kannst du unsere kostenlose KI fragen.

Was ist das Geschäftsmodell-Canvas?

Das Geschäftsmodell-Canvas ist ein Schaubild, das neun wesentliche Bausteine eines Geschäftsmodells zeigt:

  • Wertangebot
  • Kunden
  • Kanäle
  • Kundenbeziehungen
  • Einnahmen
  • Ressourcen
  • Tätigkeiten
  • Partner
  • Kosten

Meist nennt man es ‚Business Model Canvas‘.

Tipp: 

Wenn du ein Geschäftsmodell entwickeln willst und Hilfe brauchst, kannst du unsere kostenlose KI fragen.

Wie kann ich ein Geschäftsmodell entwickeln?

Du kannst ein Geschäftsmodell entwickeln, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was biete ich an?
  • Für wen ist das Angebot?
  • Wie stelle ich das Angebot her?
  • Wie verdiene ich damit Geld?

Um das Geschäftsmodell detaillierter auszuarbeiten, kannst du ein Business Model Canvas erstellen.

Tipp: 

Wenn du ein Geschäftsmodell entwickeln willst und Hilfe brauchst, kannst du unsere kostenlose KI fragen.

Was ist die Definition eines Geschäftsmodells?

Ein Geschäftsmodell stellt vereinfacht dar, wie ein Unternehmen funktioniert.

Es bildet vier wesentliche Aspekte ab:

  • Wertangebot: Was bietet das Unternehmen an?
  • Kunden: Für wen ist das Angebot?
  • Wertschöpfung: Wie stellt das Unternehmen das Angebot her?
  • Ertragsmechanik: Wie verdient es damit Geld?

Tipp: 

Wenn du ein Geschäftsmodell entwickeln willst und Hilfe brauchst, kannst du unsere kostenlose KI fragen.

Was ist ein Beispiel für ein Geschäftsmodell?

Hier ist ein Beispiel für das Geschäftsmodell eines Supermarktes:

Ein Supermarkt kauft Lebensmittel, Getränke und andere Waren ein und verkauft sie an Privatpersonen. Er verdient Geld, indem er die Waren teurer verkauft als einkauft.

Tipp: 

Wenn du ein Geschäftsmodell entwickeln willst und Hilfe brauchst, kannst du unsere kostenlose KI fragen.

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Quellen in diesem Artikel

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Dieser QuillBot-Artikel

Strohmeier, F. (2026, 08. September). Geschäftsmodell | einfach erklärt mit Beispielen. Quillbot. Abgerufen am 24. September 2026, von https://quillbot.com/de/blog/business/geschaeftsmodell/

Quellen

Gassmann, O., Frankenberger, K., Csik, M. (2017). Geschäftsmodelle entwickeln (2. Auflage). Hanser.

Paul, H., Wollny, V. (2020). Instrumente des strategischen Managements (3. Auflage). De Gruyter.

Osterwalder, A., Pigneur, Y. (2010). Business Model Generation. Wiley.

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Franz Strohmeier, M.Sc.

Franz hat einen Master in BWL und begeistert sich für die deutsche Sprache. Er schreibt über Grammatik, Logik und Stil.

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