Published on
4. September 2025
by
Lisa Einkemmer
Revised on
12. November 2025
Paraphrasieren bedeutet, dass du einen Text umformulierst.
Dabei gibst du eine Aussage in deinen eigenen Worten wieder, ohne den Inhalt zu verändern.
Das Ergebnis nennt man Paraphrase oder indirektes bzw. sinngemäßes Zitat.
Paraphrase BeispielOriginaltext:
„Egal, welche Zitierregeln Sie in einer Arbeit verwenden, es gilt eine Metaregel: Alle Regeln müssen in der Arbeit konsequent und konsistent befolgt werden.“ (Niedermair 2023:243)
Paraphrase:
Unabhängig von dem gewählten Zitierstil einer Arbeit sind laut Niedermair (2023:243) alle Vorgaben durchgängig und einheitlich umzusetzen.
Paraphrasen und direkte Zitate ermöglichen es dir, fremde Texte in deine Arbeit einzubinden, ohne dabei Plagiat zu begehen.
Deshalb findest du sie vor allem in wissenschaftlichen Texten.
Published on
16. Oktober 2024
by
Lisa Einkemmer
Revised on
1. Dezember 2025
Die Abkürzung ‚[sic]‘ wird bei direkten Zitaten verwendet, um auf Fehler hinzuweisen.
Du kannst damit ausdrücken, dass dir ein Fehler aufgefallen ist und er nicht von dir stammt, ohne das Zitat zu verfälschen.
Beispiel: [sic]„Die Ergebnisse sind nähmlich [sic] nicht klar.“
Der Hinweis ‚[sic]‘ oder ‚[sic!]‘ wird dabei direkt nach dem Fehler eingefügt. Meist steht er in eckigen Klammern. Je nach Zitierstil und Vorgaben sind aber auch die Varianten ‚(sic)‘ oder ‚(sic!)‘ möglich.
Du findest diese Abkürzung überwiegend in akademischen Texten, da in diesen besonders viel Wert auf richtiges Zitieren und vollständige Quellenangaben gelegt wird.
TippWenn du selbst gerade eine wissenschaftliche Arbeit schreibst und ein Plagiat vermeiden möchtest, kannst du die Plagiatsprüfung von QuillBot nutzen.
Ein DOI (Digital Object Identifier) ist eine eindeutige und dauerhafte Identifikationsnummer, die sich in der Regel auf ein digitales Objekt bezieht. Sie wird für dessen Verlinkung und Zitierung verwendet. Meist verweist ein DOI auf einen wissenschaftlichen Artikel.
Ein DOI hat spezielle Erkennungsmerkmale, z. B. beginnt er immer mit der Zahl ‚10‘.
Beispiel: DOI eines wissenschaftlichen FachartikelsDOI: 10.1007/978-3-662-68737-6_1
Die Abkürzung ‚ebd.‘ (ebenda) wird beim Zitieren verwendet, um dieselbe Quelle abzukürzen, wenn sie im Text zwei- oder mehrmals hintereinander auftaucht.
‚Ebenda‘ stammt von dem lateinischen Wort ‚ibidem‘ (ibid. = an gleicher Stelle, genau dort).
Es ersetzt in Quellenverweisen die Namen der Verfassenden und das Erscheinungsjahr.
Beispiel: ebd. bei der Harvard-ZitierweiseDie drei folgenden Zitate entstammen derselben Quelle:
Die Forschenden argumentieren, dass … (vgl. Wallis 2024: 17).
„Die Ergebnisse behalten ihre Gültigkeit“ (ebd.: 19).
Zudem stellt sich die Frage, ob … (vgl. ebd.: 17).
Die Abkürzung ‚ff.‘ steht für ‚folgende Seiten‘ oder ‚auf den nächsten Seiten‘.
Sie wird in wissenschaftlichen Texten genutzt, um mehrere aufeinanderfolgende Seiten derselben Quelle zu zitieren.
Beispiel: ‚ff.‘ bei der Harvard-ZitierweiseDie Forschenden konnten zeigen, dass … (vgl. Meyer 2024: 27 ff.)
Die Verwendung von ‚ff.‘ ist bei der Harvard-Zitierweise sowie bei der deutschen Zitierweise zulässig. Grundsätzlich wird jedoch von der Nutzung abgeraten, da genaue Seitenangaben fehlen.
TippWeitere Abkürzungen, die du in wörtlichen Zitaten und Quellenangaben findest, sind:
Die Abkürzung ‚et al.‘ wird in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet, wenn eine Quelle mit mehreren Verfassenden zitiert wird. ‚Et al.‘ steht für ‚et alia‘, was ‚und andere‘ bedeutet.
Im Quellenverweis wird der erste Name angegeben, die Namen der weiteren Verfassenden werden mit ‚et al.‘ abgekürzt.
Verwendung von et al. im Fließtext
Anzahl der Verfassenden eines Artikels
Darstellung im Fließtext
4 (Müller, Prachnau, Reynolds, Seidenberg)
Müller et al. (2024) nehmen an, dass …
5 (Celik, de Jong, Heine, Smith, Wang)
Ein Ansteigen der Fallzahlen ist zu erwarten (Celik et al., 2024).
TippMehr Informationen zum richtigen Zitieren findest du in diesen Artikeln: