Trennbare Verben werden auch ‚Partikelverben‘ genannt.
Die Vorsilbe eines trennbaren Verbs wird nämlich auch als ‚Verbpartikel‘ bezeichnet.
Ein Partikelverb besteht aus einer Verbpartikel und einem Basisverb.
Beispiel:
bei (= Verbpartikel) + bringen (= Basisverb) = beibringen (= Partikelverb)
Weitere Beispiele für Partikelverben sind:
- annehmen
- vorschlagen
- zusagen
Weiterlesen: Wie werden trennbare Verben noch genannt?
Trennbare Verben haben eine betonte Vorsilbe, die vom übrigen Verb getrennt werden kann. Dagegen haben untrennbare Verben eine unbetonte Vorsilbe, die immer mit dem übrigen Verb verbunden bleibt.
Beispiel:
Trennbares Verb: Ich decke einen Fehler auf.
Untrennbares Verb: Ich entdecke einen Fehler.
Weiterlesen: Worin unterscheiden sich trennbare und untrennbare Verben?
Neben dem Partizip Perfekt (= Partizip 2) gibt es im Deutschen das Partizip Präsens (= Partizip 1).
Das Partizip Präsens ist eine Verbform wie ‚fliegend‘. Du verwendest es meist als Adjektiv.
Beispiel: Thea beobachtet den fliegenden Adler.
Weiterlesen: Gibt es neben dem Partizip Perfekt weitere Partizipien?
Das Partizip Perfekt Aktiv ist eine Verbform, die es z. B. im Altgriechischen gibt. Im Deutschen gibt es kein Partizip Perfekt Aktiv.
Du unterscheidest zwei Partizipien in der deutschen Sprache:
- Partizip Präsens (= Partizip 1), z. B. ‚spielend‘
- Partizip Perfekt (= Partizip 2), z. B. ‚gespielt‘
Weiterlesen: Was ist das Partizip Perfekt Aktiv?
Das Partizip Perfekt Passiv ist eine Verbform im Lateinischen.
Die entsprechende Form im Deutschen wird ‚Partizip Perfekt‘ oder ‚Partizip 2‘ genannt.
Weiterlesen: Was ist das Partizip Perfekt Passiv?
Du kannst Partizipien als Attribute verwenden.
Sie stehen dann vor einem Substantiv und stimmen damit in drei Kategorien überein: Genus (= Geschlecht), Numerus (= Anzahl) und Kasus (= Fall).
Beispiele:
Partizip 1 als Attribut: Die fotografierenden Touristen standen auf dem Marienplatz.
Partizip 2 als Attribut: Ihnen gefiel das fotografierte Rathaus.
Weiterlesen: Kann ich Partizipien als Attribute verwenden?
Erweiterte Partizipien sind Bestandteile eines Satzes, die aus einem Partizip und weiteren Wörtern bestehen.
Sie beziehen sich auf ein Substantiv und stehen entweder vor diesem oder an einer anderen Stelle im Satz.
Beispiele:
Die gut auf die Prüfung vorbereitete Studentin konnte alle Fragen beantworten.
Die Studentin, gut auf die Prüfung vorbereitet, konnte alle Fragen beantworten.
Weiterlesen: Was sind erweiterte Partizipien?
Nominalisierte Partizipien sind Partizipien, die als Nomen (= Substantive) verwendet werden.
Du schreibst nominalisierte Partizipien groß und kannst sie in Genus (= Geschlecht), Numerus (= Anzahl) und Kasus (= Fall) verändern.
Beispiele:
Nominalisiertes Partizip 1: Die Vortragenden begrüßten das Publikum.
Nominalisiertes Partizip 2: Das Vorgetragene war leicht verständlich.
Weiterlesen: Was sind nominalisierte Partizipien?
Partizip 1 und Partizip 2 unterscheiden sich in folgender Hinsicht:
Das Partizip 1 ist eine Verbform wie ‚schreibend‘, während das Partizip 2 eine Verbform wie ‚geschrieben‘ ist.
Mit dem Partizip 1 drückst du eine Handlung aus, die noch nicht abgeschlossen ist. Dagegen beschreibst du mit dem Partizip 2 eine bereits abgeschlossene Handlung.
Partizip 1: Die schreibende Studentin konzentriert sich.
Partizip 2: Die Studentin gibt ihre geschriebene Hausarbeit ab.
Um Partizipien in der richtigen Form zu verwenden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.
Weiterlesen: Was ist der Unterschied zwischen Partizip 1 und 2?
Du verwendest das Partizip 1 als
- Adjektiv,
- Substantiv,
- Teil eines Partizipialsatzes oder
- Teil eines Gerundivs.
Beispiel:
Adjektiv: Die vortragende Dozentin begrüßt das Publikum.
Substantiv: Die Vortragende begrüßt das Publikum.
Teil eines Partizipialsatzes: Die Dozentin begrüßt das Publikum, vor Freude lächelnd.
Teil eines Gerundivs: Die Dozentin stellt das zu besprechende Thema vor.
Weiterlesen: Wie verwende ich das Partizip 1?