Die Mehrzahl von Genus lautet ‚Genera‘.
Mit ‚Genus‘ ist das grammatische Geschlecht von Substantiven gemeint. Im Deutschen gibt es drei Genera: Maskulinum, Femininum und Neutrum.
Du erkennst das Genus häufig an den Begleitern von Substantiven, wie bestimmten Artikeln.
Beispiel:
- Maskulinum: der Ball
- Femininum: die Yogamatte
- Neutrum: das Spielfeld
Wenn du dir unsicher bist, ob du das richtige Genus gewählt hast, kannst du deinen Text in QuillBots Rechtschreibprüfung eingeben.
Weiterlesen: Was ist die Mehrzahl von Genus?
Das Femininum ist das häufigste Genus für deutsche Substantive (45 %). Danach folgen das Maskulinum (34 %) und das Neutrum (21 %). (Quelle: Duden)
Tipp: Wenn du dir unsicher bist, ob du den richtigen Artikel für ein Substantiv verwendet hast, kann dir QuillBots Rechtschreibprüfung weiterhelfen.
Weiterlesen: Welches Genus ist am häufigsten?
Genus ist das grammatische Geschlecht von Substantiven. Es ist für jedes Substantiv festgelegt und entweder maskulin (= männlich), feminin (= weiblich) oder neutral (= sächlich).
Du erkennst das Genus meist an den Begleitern des Substantivs, wie Artikeln, Pronomen oder Adjektiven.
So heißt es beispielsweise ‚der Tisch‘ (Maskulinum), ‚die Tasse‘ (Femininum) und ‚das Geschirr‘ (Neutrum).
Das Genus ist nicht mit dem Sexus zu verwechseln, womit das natürliche Geschlecht von Lebewesen gemeint ist.
Tipp: Wenn du dir bei der Wahl des richtigen Artikels unsicher bist, kann dir QuillBots Rechtschreibprüfung weiterhelfen.
Weiterlesen: Ist Genus das Geschlecht?
Alle Eigennamen, die aus mehr als einem Wort (wie ‚Einstein‘) bestehen, gelten als mehrteilige Eigennamen.
Beispiele für mehrteilige Eigennamen sind:
- Albert Einstein (Vor- und Nachname)
- die Vereinigten Staaten von Amerika (geografischer Eigenname)
- Microsoft Windows (Markenname)
- Behörde für Inneres und Sport (Eigenname einer Behörde)
- The Weeknd (Künstlername)
- adidas Gazelle (Produktname)
Eigennamen zählen zu den Substantiven. Du schreibst sie in der Regel groß. Bei mehrteiligen Eigennamen gibt es jedoch kleingeschriebene Bestandteile (‚Behörde für Inneres und Sport‘).
Auch selbst ausgedachte Künstler-, Marken- oder Produktnamen können kleingeschrieben werden (‚adidas Gazelle‘).
Wenn du dir bei der Groß- und Kleinschreibung von Wörtern unsicher bist, kannst du QuillBots kostenlose Rechtschreibprüfung testen.
Weiterlesen: Was sind Beispiele für mehrteilige Eigennamen?
Eigennamen beziehen sich auf ganz konkrete Sachen oder Wesen (z. B. Flüsse, Länder, Städte, Personen, Marken, Unternehmen, Himmelskörper, Institutionen, Vereine und Behörden).
Im Folgenden findest du 10 Beispiele für Eigennamen:
- Rhein
- Deutschland
- Barcelona
- Astrid Lindgren
- PUMA
- Rheinmetall
- Mond
- UN
- Verein für Deutsche Schäferhunde e. V.
- Amt für Arbeitsschutz
Eigennamen werden in der Regel großgeschrieben.
Wenn du dir bei der Groß- und Kleinschreibung von Wörtern unsicher bist, kannst du QuillBots kostenlose Rechtschreibprüfung testen.
Weiterlesen: Was sind 10 Eigennamen-Beispiele?
Ein Singularetantum ist ein Wort, das es nur im Singular (= Einzahl) gibt oder dessen Pluralform kaum verwendet wird.
Alternative Bezeichnungen sind ‚Singularwort‘ oder ‚Einzahlwort‘.
Beispiele für Singularetantums sind:
- Chaos
- Durst
- Hunger
- Gegenwart
Das Gegenstück dazu sind Pluraletantums, die auch als ‚Mehrzahlwörter‘ oder ‚Pluralwörter‘ bezeichnet werden.
Damit sind Wörter gemeint, die (fast) nur im Plural vorkommen, wie ‚Leute‘ oder ‚Ferien‘.
Weiterlesen: Was ist ein Singularetantum?
Es gibt Wörter, die es (fast) nur im Plural (= Mehrzahl) gibt. Diese Wörter werden als ‚Pluraletantum‘ bezeichnet.
Die Singularform gibt es nicht oder sie wird kaum verwendet.
Pluraletantums werden auch als ‚Pluralwörter‘ oder ‚Mehrzahlwörter‘ bezeichnet.
Beispiele für Pluraletantums sind:
- Daten (‚der/die/das Date‘ gibt es nicht)
- Ferien (‚der/die/das Ferie‘ gibt es nicht)
- Finanzen (‚der/die/das Finanz‘ gibt es nicht)
- Leute (‚der/die/das Leut‘ gibt es nicht)
- Memoiren (‚der/die/das Memoir‘ gibt es nicht)
- Unkosten (‚der/die/das Unkost‘ gibt es nicht)
Weiterlesen: Welche Wörter gibt es nur im Plural?
Es gibt Wörter, deren Singular- und Pluralform gleich sind, z. B. ‚der Pinsel → die Pinsel‘ oder ‚das Wunder → die Wunder‘.
Nur der Artikel ändert sich bei diesen Wörtern von der Singularform (‚der‘, ‚die‘ oder ‚das‘) zur Pluralform (‚die‘).
Für dieses grammatische Phänomen gibt es keinen speziellen Ausdruck.
Wörter mit gleicher Singular- und Pluralform sind nicht zu verwechseln mit Pluraletantum und Singularetantum.
Ein Pluraletantum ist ein Wort, das (fast) nur in der Pluralform vorkommt, z. B. ‚die Leute‘. Die Singularform ‚der/die/das Leut‘ gibt es nicht.
Ein Singularetantum ist ein Wort, das (fast) nur in der Singularform vorkommt, z. B. ‚das Chaos‘. Eine Pluralform existiert für dieses Wort nicht.
Weiterlesen: Wie nennt man Wörter, die im Singular und Plural gleich sind?
Ein Kopulativkompositum ist ein Kompositum, also ein Wort, das aus zwei zusammengesetzten Wörtern besteht.
Bei Komposita wird das Grundwort (= Zweitglied) normalerweise durch das Bestimmungswort (= Erstglied) näher bestimmt, wie bei ‚Gartenhaus‘ oder ‚Apfelkuchen‘.
Bei Kopulativkomposita ist das nicht der Fall. Hier sind die beiden Bestandteile gleichrangig.
Beispiele sind ‚süßsauer‘, ‚heißkalt‘ oder ‚deutsch-türkisch‘.
Bei diesen besonderen Komposita können Erst- und Zweitglied getauscht werden, ohne dass sich die Bedeutung des Wortes ändert.
Es könnte also auch ‚sauersüß‘, ‚kaltheiß‘ oder ‚türkisch-deutsch‘ heißen.
Weiterlesen: Was ist ein Kopulativkompositum?
Ein Determinativkompositum ist eine Zusammensetzung von Wörtern, bei denen das Erstglied (= Bestimmungswort) das Zweitglied (= Grundwort) näher bestimmt.
Beispiel:
Bei dem Kompositum ‚Erbsensuppe‘ bestimmt das Erstglied (Erbsen) das Zweitglied (Suppe) näher.
Es handelt sich hier also nicht um irgendeine Suppe, sondern speziell um eine Suppe, die Erbsen enthält.
Weiterlesen: Was ist ein Determinativkompositum?