In der deutschen Standardsprache heißt es richtig: ‚Sinn ergeben‘.
Der Ausdruck ‚Sinn machen‘ ist ein Anglizismus, der sich von dem englischen ‚that makes sense‘ ableitet. Er wird nur umgangssprachlich akzeptiert und gilt sonst als Stilfehler.
Beispiel: Sinn machen oder ergebenImmer richtig:
Die Idee muss Sinn ergeben, wenn wir sie umsetzen sollen!
Dieser Vorschlag ergibt für mich am meisten Sinn!
Nur umgangssprachlich akzeptiert:
Die Idee muss Sinn machen, wenn wir sie umsetzen sollen!
Dieser Vorschlag macht für mich am meisten Sinn!
TippUm umgangssprachliche Ausdrücke in die deutsche Standardsprache zu übertragen, nutze den kostenlosen Textumschreiber von QuillBot.
Das Jugendwort ‚yikes‘ wird verwendet, wenn man unangenehm überrascht wird und (mildes) Entsetzen oder Fremdscham ausdrücken will.
Der Ausruf stammt aus dem Englischen und hat eine ähnliche Bedeutung wie ‚huch!‘, ‚oh nein!‘, ‚oh je!‘, ‚uff!‘ oder ‚ups!‘.
Beispiel: YikesPerson A: Hörst du, wie unsere Nachbarn sich schon wieder zoffen! Person B: Yikes, das ist echt schnell eskaliert!
Person A: Hat dein kleiner Bruder mich gerade angeflirtet? Person B: Ähh, der ist gerade in einer schwierigen Phase … Yikes!
TippWenn deine Texte niemanden negativ überraschen sollen, teste die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot oder nutze den kostenlosen Textumschreiber.
Anglizismen sind Ausdrücke in der deutschen Sprache, die
entweder direkt aus dem Englischen übernommen wurden
oder englische Ausdrücke im Deutschen nachbilden.
Beispiel: Anglizismen Aus dem Englischen übernommene Ausdrücke:
‚Account‘ (statt ‚Benutzerkonto‘)
‚Deadline‘ (statt ‚Abgabefrist‘)
‚Update‘ (statt ‚Erneuerung‘/‚Aktualisierung‘)
Dem Englischen nachgebildete Ausdrücke:
‚Geisterstadt‘ (von ‚ghost town‘)
‚Wolkenkratzer‘ (von ‚skyscraper‘)
‚jemanden feuern‘ (‚to fire somebody‘)
Die Zahl der Anglizismen im Deutschen nimmt stetig zu. Allein die Zahl der direkt aus dem Englischen übernommenen Wörter wird heute auf deutlich über 5000 geschätzt.
TippDie Verwendung zu vieler oder unnötiger Anglizismen gilt in vielen Kontexten als Stilfehler. Um hier beim Schreiben das richtige Maß zu finden, teste den kostenlosen Textumschreiber von QuillBot oder frage den kostenlosen KI-Chat.
‚Chopped‘ bedeutet in der Jugendsprache meistens so viel wie ‚niedergeschlagen‘, ‚fix und fertig‘, ‚am Boden zerstört‘ oder ‚fertig mit der Welt‘.
Beispiel: ‚chopped‘ in der Jugendsprache„Gestern zufällig meine Ex getroffen. Seitdem fühle ich mich so richtig chopped.“
Weitere mögliche Bedeutungen sind je nach Kontext ‚hässlich‘/‚unattraktiv‘ oder ‚betrunken‘/‚stoned‘.
Der Ausdruck stammt aus dem Englischen, wo ‚chopped‘ wörtlich so viel wie ‚zerhackt‘ oder ‚zerkleinert‘ heißt.
TippWenn du unsicher bist, was ein fremdsprachiger Ausdruck bedeutet, nutzen den kostenlosen Übersetzer von QuillBot oder frag den kostenlosen KI-Chat.
Eine textgebundene Erörterung ist eine kritische Auseinandersetzung mit einem Thema auf Basis eines Textes. Häufig wird als Textgrundlage z. B. ein Meinungsbeitrag oder ein Kommentar aus einer Zeitung verwendet.
Beispiel: textgebundene ErörterungThema: Gesetzliche Helmpflicht für Fahrradfahrer – ja oder nein?
Textgrundlage: „Helmpflicht – Warum Fahrradfahrer Helme tragen sollten“ von Michael Watzke (Kommentar vom 29.01.2021, Deutschlandfunk Kultur)
Aufgabenstellung: Diskutiere auf Grundlage des o. g. Textes, ob eine gesetzliche Helmpflicht für Fahrradfahrer eingeführt werden sollte oder nicht. Stelle dazu die Argumente des Autors dar, bevor du eine eigene Position formulierst und begründest.
In diesem Artikel erfährst du, wie man eine textgebundene Erörterung aufbaut und worauf man beim Schreiben achten sollte. Außerdem findest du eine Musterlösung und Übungstexte zum kostenlosen Download als PDF.
TippWenn du gerade an einer textgebundenen Erörterung schreibst und nach einer guten Formulierung suchst, teste den kostenlosen Textumschreiber von QuillBot.
Das Jugendwort ‚Yessirski‘ drückt auf humorvolle Weise Zustimmung aus.
Der Ausdruck setzt sich aus dem englischen ‚Yes, sir‘ und der russischen Nachsilbe ‚-ski‘ zusammen. Gesprochen wird ‚Yessirski‘ entsprechend wie ‚Yes-sör-ski‘.
Beispiel: ‚Yessirski‘Person A: Brashki, heute Mittag schön Döner? Person B: Yessirski!Tipp‚Brashki‘ ist die Verniedlichungsform von ‚Brat‘ (Russisch für ‚Bruder‘). Gebräuchlich ist auch die umgangssprachliche Variante ‚Bratan‘.
‚Ragebait‘/‚Rage Bait‘ ist ein Ausdruck für Social-Media-Inhalte, die andere provozieren sollen, damit sie auf den Beitrag reagieren oder Kommentare schreiben.
Die Algorithmen der großen Social-Media-Plattformen ‚belohnen‘ diese Art von Beiträgen, indem sie sie besonders vielen Menschen anzeigen.
Beispiel: Ragebait/Rage BaitKurzvideo, in dem eine Frau mit langen Fingernägeln einen winzigen Klecks Flüssigkeit mit zwei Metern Küchenrolle aufwischt.
Kommentar 1: „SCHON MAL WAS VON UMWELTSCHUTZ GEHÖRT????“
Kommentar 2: „Entspann dich mal, Digga. Das ist nur ein Ragebait.“
Textbeitrag in einem KI-Forum: „Nur gehirnamputierte Idioten nutzen KI!“
Kommentar 1: „DU bist der gehirnamputierte Idiot!! Und btw: Die KI benutzt DICH!“
Kommentar 2: „Lass dich doch nicht immer gleich Ragebaiten.“
Neben der Schreibweise ‚Ragebait‘ (zusammen) findet man teilweise auch die Schreibweise ‚Rage Bait‘ (getrennt). Beide Schreibweisen sind möglich.
TippIn Großbritannien wurde ‚Rage Bait‘ 2025 zum Wort des Jahres gewählt.
Bei der Wahl zum österreichischen Jugendwort des Jahres belegte der Ausdruck den zweiten Platz hinter ‚Six Seven‘.
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