Das Prädikat ist ein zentraler Bestandteil eines Satzes. Es beschreibt die Handlung, den Zustand oder den Vorgang, der im Satz stattfindet.
Das Prädikat ist ein Satzglied, das aus einem oder mehreren Verben besteht. Es kann normalerweise mit den Fragen ‚Was tut das Subjekt?‘ oder ‚Was geschieht?‘ erfragt werden.
Beispiel: einfaches und zweiteiliges PrädikatEinfaches Prädikat: Das Reh trinkt an der Wasserstelle.
Was tut das Reh? Es trinkt.
Zweiteiliges Prädikat: Lena gehtschwimmen.
Was tut Lena? Sie geht schwimmen.
Das Prädikat ist das wichtigste Satzglied im Deutschen, denn jeder vollständige Satz muss ein Prädikat enthalten.
Der Ausdruck ‚kennenzulernen‘/‚kennen zu lernen‘ kann zusammen- oder getrennt geschrieben werden.
Die von der Duden-Redaktion empfohlene Schreibweise lautet ‚kennenzulernen‘ (zusammen). Die Schreibweise ‚kennen zu lernen‘ (getrennt) ist jedoch ebenfalls korrekt.
Beispiel: ‚kennenzulernen‘ oder ‚kennen zu lernen‘ – beides richtig
Bald haben wir Gelegenheit, uns näher kennenzulernen.
Bald haben wir Gelegenheit, uns näher kennen zu lernen.
Der Ausdruck ‚wie viel‘ wird immer getrennt geschrieben. Die Zusammenschreibung ‚wieviel‘ ist falsch.
Der Grund dafür ist, dass sich der Ausdruck aus dem Fragewort ‚wie‘ und dem Indefinitpronomen ‚viel‘ zusammensetzt. Diese Wortarten werden in der Regel nicht zusammengeschrieben.
Das Enjambement ist ein Stilmittel, bei dem ein Satz oder Gedanke über die Versgrenze hinausgeht. Es kommt vor allem in Gedichten vor und wird auch ‚Zeilensprung‘ genannt.
Beispiel: EnjambementNah ist ↩
↪ Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst ↩
↪ Das Rettende auch.
(Friedrich Hölderlin, „Patmos“, Strophe 1)
Die Funktion eines Enjambements besteht darin, eine Verbindung zwischen zwei Versen herzustellen. Die Monotonie des in vielen Gedichten vorherrschenden ‚Zeilenstils‘ wird dadurch aufgebrochen und Versende und -anfang werden hervorgehoben.
BeachteUnter ‚Zeilenstil‘ versteht man in der Gedichtanalyse einen Stil, bei dem das Satzende immer (oder fast immer) mit dem Versende zusammenfällt.
Das Gegenteil davon ist der ‚Hakenstil‘. Hier fällt das Satzende nie (oder fast nie) mit dem Satzende zusammen. Die Verse sind durch Enjambements verbunden.
Das Subjekt eines Satzes ist normalerweise die Person oder Sache, die etwas tut.
Es kann aus einem oder mehreren Wörtern bestehen und steht immer im Nominativ.
Die Subjektfrage lautet ‚wer oder was?‘.
Beispiel: das Subjekt tut etwasEva geht heute an den Strand.
→ Wer oder was geht heute an den Strand? Eva.
Er will ein Buch lesen.
→ Wer oder was will ein Buch lesen? Er.
Das Auto steht in der Garage.
→ Wer oder was steht in der Garage? Das Auto.
In manchen Sätzen geht es allerdings nicht darum, dass das Subjekt etwas tut.
Stattdessen wird dem Subjekt hier eine bestimmte Eigenschaft zugeschrieben oder es wird mit einer anderen Person oder Sache gleichgesetzt.
Beispiel: das Subjekt wird mit etwas anderem gleichgesetztEva ist Bauingenieurin.
→ Wer oder was ist Bauingenieurin? Eva.
Er ist neugierig.
→ Wer oder was ist neugierig? Er.
Das Auto ist mehr als ein bloßes Fortbewegungsmittel.
→ Wer oder was ist mehr als ein bloßes Fortbewegungsmittel? Das Auto.
BeachteWenn das Subjekt mit einer anderen Person oder Sache gleichgesetzt wird, steht nicht nur das Subjekt im Nominativ, sondern auch die andere Person oder Sache.
Man spricht in diesem Fall von dem Gleichsetzungsnominativ. Er tritt meist in Sätzen mit den Verben ‚sein‘, ‚werden‘ oder ‚bleiben‘ auf.
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