Subjekt: einfach erklärt mit Beispielen und Übungen

Das Subjekt eines Satzes ist normalerweise die Person oder Sache, die etwas tut.

Es kann aus einem oder mehreren Wörtern bestehen und steht immer im Nominativ.

Die Subjektfrage lautet ‚wer oder was?‘.

Beispiel: das Subjekt tut etwas
Eva geht heute an den Strand.
→ Wer oder was geht heute an den Strand? Eva.

Er will ein Buch lesen.
→ Wer oder was will ein Buch lesen? Er.

Das Auto steht in der Garage.
→ Wer oder was steht in der Garage? Das Auto.

In manchen Sätzen geht es allerdings nicht darum, dass das Subjekt etwas tut.

Stattdessen wird dem Subjekt hier eine bestimmte Eigenschaft zugeschrieben oder es wird mit einer anderen Person oder Sache gleichgesetzt.

Beispiel: das Subjekt wird mit etwas anderem gleichgesetzt
Eva ist Bauingenieurin.
→ Wer oder was ist Bauingenieurin? Eva.

Er ist neugierig.
→ Wer oder was ist neugierig? Er.

Das Auto ist mehr als ein bloßes Fortbewegungsmittel.
→ Wer oder was ist mehr als ein bloßes Fortbewegungsmittel? Das Auto.

Beachte
Wenn das Subjekt mit einer anderen Person oder Sache gleichgesetzt wird, steht nicht nur das Subjekt im Nominativ, sondern auch die andere Person oder Sache.

Man spricht in diesem Fall von dem Gleichsetzungsnominativ. Er tritt meist in Sätzen mit den Verben ‚sein‘, ‚werden‘ oder ‚bleiben‘ auf.

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Satzglieder bestimmen: Beispiele, Tabellen und Übungen

Satzglieder sind die einzelnen Bausteine eines Satzes. Sie erfüllen eine bestimmte Funktion, bestehen aus einem oder mehreren Wörtern und lassen sich im Satz verschieben. Zu den wichtigsten Satzgliedern gehören das Subjekt, das Prädikat, das Objekt und die adverbiale Bestimmung.

Sätze bestehen in der Regel mindestens aus einem Subjekt und einem Prädikat.

Beispiel:
Die Reporterin lacht.

Viele Sätze enthalten darüber hinaus ein Objekt und/oder eine adverbiale Bestimmung.

Beispiel:
Die Reporterin interviewt den Leuchtturmwärter vor Sonnenaufgang.

Ob es sich bei einem Wort oder einer Wortgruppe um ein Satzglied handelt, ermittelst du mit der Umstellprobe.

Die Wörter, die nach dem Umstellen weiterhin zusammenstehen, bilden ein Satzglied.

Beispiel: Umstellprobe
Vor Sonnenaufgang interviewt die Reporterin den Leuchtturmwärter.

Den Leuchtturmwärter interviewt die Reporterin vor Sonnenaufgang.

Beachte
Neben Subjekt, Prädikat, Objekt und adverbialer Bestimmung gibt es auch noch das Prädikativ.

Es ist weniger bekannt als die anderen Satzglieder und wird in Einführungen zum Thema häufig weggelassen.

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‚Schonmal‘ oder ‚schon mal‘: so schreibst du es richtig

Den Ausdruck ‚schon mal‘ schreibst du am besten getrennt und klein, denn so ist es immer richtig.

Die Schreibweise ‚schon Mal’ (getrennt und groß) ist dagegen immer falsch.

Die Schreibweise ‚schonmal‘ (zusammen und klein) kommt häufig vor, ist jedoch bislang nicht im Duden zu finden und sollte daher ebenfalls vermieden werden.

Beispiel: ‚schonmal‘ oder ‚schon mal‘
Immer richtig: Ich bereite schon mal den Grill vor.

Immer falsch: Ich bereite schon Mal den Grill vor.

Nicht im Duden: Ich bereite schonmal den Grill vor.

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‚Mithilfe‘ oder ‚mit Hilfe‘: so schreibst du es richtig

Der Ausdruck ‚mithilfe‘/‚mit Hilfe‘ kann sowohl zusammen- als auch getrennt geschrieben werden, wenn er als Präposition oder Adverb verwendet wird.

Die von der Duden-Redaktion empfohlene Schreibweise lautet ‚mithilfe‘ (zusammen). Die Getrenntschreibung ‚mit Hilfe‘ ist jedoch ebenfalls korrekt.

Wenn du dich für die Getrenntschreibung entscheidest, muss das Substantiv ‚Hilfe‘ großgeschrieben werden.

Beispiel: ‚mithilfe‘/‚mit Hilfe‘ als Präposition bzw. Adverb
Präposition:

  • Die versunkene Stadt konnte mithilfe/mit Hilfe eines Tauchroboters geortet werden.
  • Die versunkene Stadt konnte mit hilfe eines Tauchroboters geortet werden.

Adverb:

  • Mithilfe/mit Hilfe von Marion konnte ich die Aufgabe lösen.
  • Mit hilfe von Marion konnte ich die Aufgabe lösen.

Statt als Adverb oder Präposition kann ‚Mithilfe‘ auch als Substantiv im Sinne von ‚Unterstützung‘ verwendet werden.

In diesem Fall muss der Ausdruck zusammen- und großgeschrieben werden. Alle anderen Schreibweisen sind hier falsch.

Beispiel: ‚Mithilfe‘ als Substantiv
Dank ihrer Mithilfe wurde das Stadtfest ein großer Erfolg.

Dank ihrer mithilfe/mit Hilfe wurde das Stadtfest ein großer Erfolg.

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‚Zuhause‘ oder ‚zu Hause‘: so schreibst du es richtig

Bei dem Ausdruck ‚Zuhause‘ bzw. ‚zu Hause‘/‚zuhause‘ sind mehrere Schreibweisen möglich. Dabei kommt es auf deine Aussageabsicht an.

Als Adverb im Sinne von ‚ich bin zu Hause/zuhause‘ empfiehlt die Duden-Redaktion die Schreibweise ‚zu Hause‘ (getrennt und groß). Die Schreibweise ‚zuhause‘ (zusammen und klein) ist jedoch ebenfalls möglich.

Als Substantiv im Sinne von ‚das Zuhause‘ bzw. ‚mein Zuhause‘ schreibst du ‚Zuhause‘ immer groß und zusammen.

Wortart Beispiel Erklärung
Adverb Ich bin heute den ganzen Vormittag zu Hause. empfohlen
Ich bin heute den ganzen Vormittag zuhause. ebenfalls richtig
Ich bin heute den ganzen Vormittag zu hause. falsch
Substantiv Mein Zuhause ist dort, wo ich mit meiner Familie lebe. einzige richtige Schreibweise

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‚Nochmal‘ oder ‚noch mal‘: beides ist richtig

Bei dem Ausdruck ‚nochmal‘/‚noch mal‘ sind beide Schreibweisen richtig.

Die von der Duden-Redaktion empfohlene Schreibweise lautet ‚noch mal‘ (getrennt).

Beispiel: ‚nochmal‘ oder ‚noch mal‘ – beides richtig
  • Lass uns vor der Abreise nochmal in den Pool springen!
  • Lass uns vor der Abreise noch mal in den Pool springen!

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‚Vorallem‘ oder ‚vor allem‘: so schreibst du es richtig

Der Ausdruck ‚vor allem‘ wird getrennt geschrieben, denn er besteht aus zwei eigenständigen Wörtern.

Die Zusammenschreibung ‚vorallem‘ ist falsch.

Beispiel: ‚vor allem‘ wird getrennt geschrieben
  • Ich möchte mich vor allem bei meinen Freunden bedanken.
  • Ich möchte mich vorallem bei meinen Freunden bedanken.

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‚Indem‘ oder ‚in dem‘: einfach erklärt mit Beispielen

Bei ‚indem‘/‚in dem‘ hängt die richtige Schreibweise vom Kontext und deiner Aussageabsicht ab.

Wenn du die Art und Weise einer Handlung näher bestimmen oder Gleichzeitigkeit zum Ausdruck bringen willst, schreibst du ‚indem‘ zusammen.

Beispiel: Zusammenschreibung von ‚indem‘
Art und Weise: Der Koch verbessert die Rezeptur, indem er mit neuen Zutaten experimentiert.

Gleichzeitigkeit: Indem sie sich auf ihren Platz setzte, öffnete sich auf der Bühne der Vorhang.

Willst du hingegen ein Substantiv näher bestimmen, schreibst du ‚in dem‘ getrennt.

Beispiel: Getrenntschreibung von ‚in dem‘
Das ist das Becken, in dem die Kinder schwimmen lernen.

Mara gefällt der Pullover am besten, in dem sie sich wohlfühlt.

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‚Darüber hinaus‘ wird immer getrennt geschrieben

Der Ausdruck ‚darüber hinaus‘ besteht aus zwei verschiedenen Adverbien und wird daher getrennt geschrieben.

Die Zusammenschreibung ‚darüberhinaus‘ ist falsch.

Beispiel: ‚darüber hinaus‘ immer getrennt schreiben
Richtig: Sie ist eine gute Mathematikerin und beherrscht darüber hinaus mehrere Programmiersprachen.

Falsch: Sie ist eine gute Mathematikerin und beherrscht darüberhinaus mehrere Programmiersprachen.

Lediglich bei der adjektivischen Form ‚darüber hinausgehend‘/‚darüberhinausgehend‘ sind beide Schreibweisen möglich.

Die Duden-Redaktion empfiehlt jedoch auch hier die Getrenntschreibung ‚darüber hinausgehend‘.

Beispiel: adjektivische Verwendung
Empfohlen: Darüber hinausgehende Fragen können später gestellt werden.

Ebenfalls möglich: Darüberhinausgehende Fragen können später gestellt werden.

Mit der Getrenntschreibung bist du also immer auf der sicheren Seite.

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