Das Jugendwort ‚Gigachad‘ bezieht sich auf ein Meme, das einen attraktiven, durchtrainierten Mann mit starkem Kinn und Vollbart zeigt.
Es bringt auf humorvolle Weise zum Ausdruck, dass man das Aussehen, Auftreten oder Verhalten einer anderen Person außergewöhnlich attraktiv oder souverän findet.
Beispiel: Gigachad„Hat der gerade wirklich einen Backflip vom Dreier gemacht? Gigachad!“TippWenn du beim Formulieren nach den richtigen Worten suchst, teste den kostenlosen Textumschreiber von QuillBot.
Der Ausdruck ‚Sigma‘ bzw. ‚Sigma Male‘/‚Sigma-Mann‘ bezeichnet in der Jugendsprache das Männlichkeitsideal des erfolgreichen Einzelgängers.
In Online-Foren und populär-psychologischen Ratgebern werden Sigma-Männer als introvertiert, aber selbstbewusst, unabhängig und willensstark beschrieben.
Es gehe ihnen (im Unterschied zu ‚Alpha-Männern‘) nicht um soziale Anerkennung und Macht, sondern um innere Stärke und die Verwirklichung persönlicher Ziele.
Anders als häufig suggeriert wird, ist ‚Sigma-Mann‘ kein psychologischer Fachbegriff, sondern eher ein Produkt der Internet-Meme-Kultur.
Kritiker und Kritikerinnen sehen in dem Konzept einen Ausdruck ‚toxischer‘ (= giftiger/schädlicher) Männlichkeit, da es emotionale Kälte und Frauenfeindlichkeit fördere.
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Der jugendsprachliche Ausdruck ‚hustlen‘ bedeutet so viel wie ‚fleißig sein‘, ‚geschäftig sein‘, ‚hart arbeiten‘ oder ‚geschickt/nebenbei Geld verdienen‘.
Statt der Schreibweise ‚hustlen‘ findet man teilweise auch die Schreibweise ‚hustln‘ (ohne ‚e‘). Ausgesprochen wird das Wort wie ‚hasseln‘.
Beispiel: ‚husteln‘ in der Jugendsprache„Sie hat einen kleinen Online-Shop und hustlet damit nebenbei richtig Kohle.“
„Bleib dran, Bratan! Du musst weiterhustlen, dann wirst du am Ende Erfolg haben!“
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Die Kadenz beschreibt, wie in einem Gedicht die letzten beiden Silben eines Verses betont werden.
Man unterscheidet drei Arten von Kadenzen:
Männliche Kadenz: Die vorletzte Silbe ist unbetont und die letzte Silbe ist betont.
Weibliche Kadenz: Die vorletzte Silbe ist betont und die letzte Silbe ist unbetont.
Reiche Kadenz: Die beiden letzten Silben im Vers sind unbetont.
Beispiel: Kadenz im GedichtIch steh′ auf hohem Balkone am Turm,
Umstrichen vom schreienden Stare,
Und lass′ gleich einer Mänade den Sturm
Mir wühlen im flatternden Haare …
Ich | steh′ | auf | ho | hem | Bal | ko | ne | am | Turm,
Um | stri | chen | vom | schrei | en | den | Sta | re,
Und | lass′ | gleich | ei | ner | Mä | na | de | den | Sturm
Mir | wüh | len | im | flat | tern | den | Haa | re …
(Annette von Droste-Hülshoff, „Am Turme“, 1842, Strophe 1, Vers 1–4)
In diesem Beispiel sind die Kadenzen der Verse 1 und 3 männlich und die Kadenzen der Verse 3 und 4 weiblich.
Ein Beispiel für eine reiche Kadenz findet sich in folgendem Vers von Rainer Maria Rilke:
„Wir | sind | die | Trei | ben | den.“ (Aus: „Wir sind die Treibenden“, 1922, Strophe 1)
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