Ein Prädikat ist ein Satzglied und kann aus einem oder mehreren Verben bestehen. Es drückt die Handlung eines Satzes aus.
Beispiel: Prädikat mit trennbarem Verb ‚abwerfen‘
- Anna warf Jonas mit einem Schneeball ab.
In diesem Satz besteht das Prädikat aus dem Verb ‚abwerfen‘.
Eins oder mehrere Verben können also ein Prädikat in einem Satz bilden. Andere wichtige Satzglieder sind Subjekt, Objekt und adverbiale Bestimmungen.
Falls du dir unsicher mit dem Satzbau in deinen Texten bist, kannst du sie mit QuillBots Rechtschreibprüfung korrigieren lassen.
Weiterlesen: Ist ein Prädikat ein Verb?
Bei dem Wort ‚ist‘ handelt es sich um die 3. Person Singular Präsens vom Hilfsverb ‚sein‘. Verben wie ‚sein‘ können in einem Satz als Prädikat verwendet werden.
Beispiel:
- Der Spieler ist nach Hause gegangen.
In diesem Satz ist das Prädikat ‚ist gegangen‘.
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Weiterlesen: Ist ‚ist‘ ein Prädikat?
Das Subjekt ist die Person oder Sache, die die Handlung im Satz (= Prädikat) ausführt, während das Objekt lediglich das Prädikat ergänzt.
Beispiel:
In diesem Satz führt das Subjekt (David) die Handlung (Fotografieren) aus. Das Objekt (Landschaften) ergänzt nur, was fotografiert wird.
Wenn du Hilfe mit der Konjugation von Subjekten und Objekten benötigst, kannst du QuillBots Rechtschreibprüfung nutzen.
Weiterlesen: Was ist der Unterschied zwischen Subjekt und Objekt?
Das zentrale Satzglied im deutschen Satzbau ist das Prädikat. Es ist deshalb zentral, weil jeder Satz ein Prädikat enthalten muss.
Das Prädikat wird verwendet, um die Handlung eines Satzes auszudrücken.
Die anderen wichtigen Satzglieder sind:
Falls du Unterstützung mit dem Satzbau benötigst, kannst du QuillBots Rechtschreibprüfung zu Hilfe nehmen.
Weiterlesen: Was ist das zentrale Satzglied?
Neben dem Genitivattribut gibt es sechs weitere Arten von Attributen:
- Adjektivisches Attribut
- Adverbiales Attribut
- Apposition
- Präpositionales Attribut
- Erweiterter Infinitiv
- Attributsatz
Weiterlesen: Welche anderen Arten von Attributen gibt es?
Ja, Genitivattribute sind Nominalphrasen.
Nominalphrasen sind Wortgruppen, deren Kern aus einem Substantiv oder einem Pronomen besteht. Das ist beim Genitivattribut der Fall.
Weiterlesen: Sind Genitivattribute Nominalphrasen?
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Genitivattribut und Genitivobjekt sind:
- Das Genitivattribut bestimmt ein Bezugswort (meist ein Substantiv) näher, während das Genitivobjekt vom Verb abhängt. Manche Verben verlangen im Deutschen den Genitiv (zum Beispiel ‚bedürfen‘ oder ‚anklagen‘).
- Das Genitivattribut ist kein eigenes Satzglied, sondern ist Teil des Satzglieds seines Bezugswortes. Beide können nur gemeinsam verschoben werden. Das Genitivobjekt bildet hingegen ein eigenes Satzglied.
Weiterlesen: Was ist der Unterschied zwischen einem Genitivattribut und einem Genitivobjekt?
Du kannst mit den Fragen ‚Was für ein(e)?‘ bzw. ‚Welche(r)?‘ nach dem Genitivattribut fragen.
Nach dem Genitivus possessivus, der häufigsten Form des Genitivattributs, kannst du zusätzlich mit ‚Wessen?‘ fragen.
Weiterlesen: Wie fragt man nach dem Genitivattribut?
Beispielsätze mit Genitivobjekt sind:
- Siegfried bemächtigte sich des Schatzes.
- Brunhild waltete ihres Amtes.
Eine Liste mit weiteren Beispielsätzen findest du in unserem Artikel über das Genitivobjekt als PDF zum Download.
Weiterlesen: Was sind Beispielsätze mit Genitivobjekt?
Verben, die ein Genitivobjekt erfordern, sind z. B.:
- sich enthalten: Sie enthielt sich des Kommentars.
- rühmen: Wir rühmen uns ihrer.
Eine Liste mit weiteren Verben findest du in unserem Artikel über das Genitivobjekt.
Weiterlesen: Welche Verben erfordern ein Genitivobjekt?