Der Unterschied zwischen einem Präpositionalobjekt und einem Akkusativobjekt besteht darin, dass das Präpositionalobjekt immer durch eine Präposition eingeleitet wird.
Diese Präposition bestimmt, in welchem Fall das Präpositionalobjekt steht. Sie ist zudem immer Bestandteil der Frage, mit der das Präpositionalobjekt bestimmt werden kann.
Beispiel Präpositionalobjekt: Robert interessiert sich für Literatur. (Für wen oder was interessiert sich Robert? Für Literatur.)
Das Akkusativobjekt wird dagegen nicht durch eine Präposition eingeleitet und es kann immer mit der Frage ‚wen oder was‘ bestimmt werden.
Beispiel Akkusativobjekt: Lisa trifft heute ihre Schwester. (Wen oder was trifft Lisa heute? Ihre Schwester.)
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Präpositionen sind eine Wortart wie Substantive, Verben, Adjektive oder Artikel. Sie werden auch Verhältniswörter genannt, weil sie das Verhältnis von anderen Wörtern zueinander beschreiben. Beispiele für Präpositionen sind ‚für‘, ‚gegen‘, ‚bei‘, ‚über‘ oder ‚neben.‘
Die folgenden Sätze enthalten jeweils ein Präpositionalobjekt. Du erkennst es daran, dass es jeweils durch eine Präposition eingeleitet wird. Zudem ist die Präposition beim Präpositionalobjekt immer Bestandteil der Frage, mit der es bestimmt werden kann.
Er wartet auf sie. (Auf wen wartet er? Auf sie.)
Bayern spielt heute gegen Real Madrid. (Gegen wen spielt Bayern heute? Gegen Real Madrid.)
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Die folgenden Sätze enthalten jeweils ein Präpositionalobjekt. Du erkennst es an der Präposition, die es einleitet und die immer auch in der Frage auftaucht.
Er sehnt sich nach dem Meer. (Nach was sehnt er sich? Nach dem Meer.)
Sie lachte über die lustige Sendung. (Über was lachte sie? Über die lustige Sendung.)
Sonnencreme schützt vor UV-Strahlung. (Vor was schützt Sonnencreme? Vor UV-Strahlung.)
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Der Unterschied zwischen einer adverbialen Bestimmung und einem Attribut besteht darin, dass die adverbiale Bestimmung ein eigenständiges Satzglied ist.
Am Morgen des 3. Januar brachen wir auf.
Attribute sind dagegen keine eigenständigen Satzglieder, sondern Satzgliedteile. Sie benötigen immer ein Bezugswort, an das sie gebunden sind.
Am Morgen des 3. Januar brachen wir auf.
In diesem Beispiel bezieht sich das Genitivattribut ‚des 3. Januar‘ auf ‚Morgen‘. Es ist somit Bestandteil der adverbialen Bestimmung der Zeit ‚am Morgen des 3. Januar‘.
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Da das Präpositionalobjekt immer und adverbiale Bestimmungen häufig von Präpositionen eingeleitet werden, kann man sie leicht verwechseln.
Es gibt aber eine einfache Möglichkeit, beide zu unterscheiden. Sie besteht darin, nach den Satzgliedern zu fragen und dabei genau auf das Fragewort zu achten
Beim Präpositionalobjekt taucht die Präposition immer auch in der Frage auf und kann nicht durch ein anderes Fragewort ersetzt werden.
Phillip steht auf elektronische Musik. Auf was steht Philipp? Auf elektronische Musik.
Bei der adverbialen Bestimmung taucht die Präposition dagegen nicht in der Frage auf, da sie hier durch ein anderes Fragewort ersetzt wird, z. B.:
Das Kind fährt auf dem Bürgersteig. Wo fährt das Kind? Auf dem Bürgersteig.
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