Wann setze ich beim Infinitivsatz ein Komma?
Beim Infinitivsatz musst du in drei Fällen ein Komma setzen:
- Er spielt lieber Computer, als Sport zu machen.
- Anstatt Sport zu machen, spielt er Computer.
- Er tat alles, außer Sport zu machen.
- Er ist schlank, ohne Sport zu machen.
- Um mehr Sport zu machen, sucht er sich eine Laufgruppe.
- Er plant, mehr Sport zu machen.
- Er verwirft den Plan, mehr Sport zu machen.
- Er ist bereit, mehr Sport zu machen.
- Er ist motiviert, mehr Sport zu machen.
- Der Infinitivsatz wird durch ein hinweisendes Wort angekündigt oder wieder aufgenommen:
- Es lohnt sich, Sport zu machen.
- Sport zu machen, das lohnt sich.
Kein Komma darfst du in zwei Fällen setzen:
- Der Infinitivsatz ist fest mit dem übergeordneten Satz verwoben:
- nicht verwoben: Er hat schon oft vergeblich versucht, seinen Trainingsplan einzuhalten.
- verwoben: Vergeblich hat er seinen Trainingsplan schon oft einzuhalten versucht.
- Der Infinitivsatz ist das Subjekt des übergeordneten Satzes und steht ohne ‚zu‘:
- Den Trainingsplan einhalten gelingt ihm nicht.
Du kannst ein Komma setzen oder nicht, wenn zum zu-Infinitiv keine weiteren Wörter gehören:
- Er verwirft seinen Plan, zu trainieren.
- Er verwirft seinen Plan zu trainieren.
Tipp:
Um Kommas korrekt zu setzen, nutze unsere Rechtschreibprüfung.