Zitate von Dostojewski | 25 tiefgründige Gedanken
Hier sind 25 Zitate von Fjodor Dostojewski (1821–1881), einem russischen Schriftsteller:
- „Das Geheimnis des menschlichen Seins besteht nämlich nicht darin, dass man lediglich lebt, sondern darin, wofür man lebt.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Der Mensch liebt es, nur sein Leid zu zählen; aber sein Glück zählt er nicht. Zählte er aber gebührendermaßen beides, so würde er sehen, dass er von beidem zu Genüge bekommt.“
Aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (1864) - „Eine ganze Stunde der Seligkeit! Ist das etwa wenig, selbst für ein ganzes Menschenleben?“
Aus „Weiße Nächte“ (1848) - „Du fühltest, dass du einen anderen, breiteren Weg einschlagen musstest, dass dir andere Ziele vom Schicksal gesteckt waren; aber du wusstest nicht, wie man das angreifen muss, und in deiner Missstimmung warfst du einen Hass auf alles, was dich damals umgab.“
Aus „Netotschka Njeswanowa“ (1849) - „Mag es nun sittlich gut oder sittlich schlecht sein, aber etwas zu zerbrechen ist manchmal doch auch eine sehr angenehme Empfindung.“
Aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (1864) - „Das Leben bietet eine Unmenge Chancen; sich zu viel Sorgen machen, bedeutet, Zeit zu verlieren.“
Aus einem Brief vom Januar 1868 an S. A. Iwanowa - „Auf seine eigne Art Unsinn zu reden, das ist sogar beinah besser, als nach allgemeinem Schema und nach fremdem Muster die Wahrheit zu reden; im ersten Falle ist man ein Mensch, im zweiten nur ein Papagei.“
Aus „Schuld und Sühne“ (1866) - „Wozu die Tage zählen, wo doch ein einziger Tag für den Menschen ausreicht, um das volle Glück kennenzulernen?“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Die Fröhlichkeit des Menschen ist der Zug, der mehr als alles andere den Menschen verrät. Mancher Charakter ist lange nicht zu verstehen, aber da braucht der Mensch nur einmal aus ganzem Herzen zu lachen, und sein Charakter liegt offen vor einem, wie auf der Handfläche.“
Aus „Der Jüngling“ (1876) - „Der Mensch ist ein leichtsinniges, wankelmütiges Wesen und liebt vielleicht, ähnlich wie ein Schachspieler, nur den Prozess des Strebens nach dem Ziele, nicht das Ziel selbst.“
Aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (1864) - „Man braucht nur ein einziges Mal einen Kompromiss mit seiner Ehre oder seinem Gewissen zulassen, und es bleibt für lange Zeit eine schwache Stelle in der Seele, man wird dann immer, wenn es nur ein wenig schwer wird im Leben, auf der anderen Seite aber der Vorteil winkt, vor den Schwierigkeiten zurückschrecken und sich für das Vorteilhafte entscheiden.“
Aus einem Brief vom Januar 1868 an S. A. Iwanowa - „Wenn du willst, dass man dich achte, so achte zuerst und vor allen Dingen dich selbst; nur dadurch, nur durch Selbstachtung, zwingst du auch andere, dich zu achten.“
Aus „Erniedrigte und Beleidigte“ (1861) - „Die Höhe einer Menschenseele ist zum Teil danach zu ermessen, wie weit und vor wem sie fähig ist, Ehrfurcht und Verehrung zu bezeugen (oder Andacht zu empfinden).“
Aus „Notierte Gedanken“ (aus den Jahren 1880 und 1881) - „Vor allen Dingen: Belügen Sie nicht sich selbst! Wer sich selbst belügt und an seine eigene Lüge glaubt, der kann zuletzt keine Wahrheit mehr unterscheiden, weder in sich noch um sich herum.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Nur durch Arbeit und Kampf ist Selbständigkeit und das Gefühl der eigenen Würde zu erlangen.“
Aus „Tagebuch eines Schriftstellers“ (Jahrgang 1873) - „Wenn man einen Menschen vollkommen erdrücken und vernichten, einer so entsetzlichen Strafe unterziehen will, dass vor ihr selbst der grausamste Mörder erbebte und sie schon im Voraus fürchtete, so braucht man nur seiner Arbeit den Charakter vollkommener Zwecklosigkeit und Sinnlosigkeit zu verleihen.“
Aus „Aufzeichnungen aus einem Totenhause“ (1860) - „Man muss nicht nur für einen zufälligen Augenblick lieben, sondern für das ganze Leben. Zufällig lieben, das kann jeder, das tut sogar ein Bösewicht.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Geld bedeutet doch geprägte Freiheit.“
Aus „Aufzeichnungen aus einem Totenhause“ (1860) - „Es gibt nur einen Fall, nur einen einzigen, wo der Mensch absichtlich und wissentlich sich sogar etwas Schädliches, Dummes, ja etwas riesig Dummes wünschen kann, nämlich um das Recht zu haben, sich sogar etwas riesig Dummes zu wünschen und nicht durch die Pflicht dazu gezwungen zu sein, sich nur Kluges zu wünschen.“
Aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (1864) - „Am meisten fürchte ich die Mittelmäßigkeit; wenn es nach mir ginge, sollte es entweder sehr gut oder miserabel sein.“
Aus einem Brief vom September/Oktober 1867 an S. A. Iwanowa - „Liebet ganz besonders die Kinder, denn auch sie sind frei von Sünde wie die Engel! Sie leben zu unserer Rührung, zur Läuterung unserer Herzen, als Hinweis für uns, wie wir werden sollten.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Alles hat der Mensch in seiner Hand, und doch lässt man sich alles an der Nase vorbeigehen, einzig und allein aus Feigheit …“
Aus „Schuld und Sühne“ (1866) - „Es gibt in den Erinnerungen eines jeden Menschen Dinge, die er nicht allen Menschen aufdeckt, sondern höchstens seinen Freunden. Es gibt auch Dinge, die er auch den Freunden nicht aufdeckt, sondern höchstens sich selbst, und auch das nur unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Endlich aber gibt es auch Dinge, die der Mensch sogar sich selbst aufzudecken Scheu trägt, und solcher Dinge sammelt sich bei jedem ordentlichen Menschen eine ziemlich große Menge an. Ja, man kann sogar sagen: Je ordentlicher ein Mensch ist, umso größer wird die Anzahl solcher Dinge bei ihm sein.“
Aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (1864) - „Man nennt mich einen Psychologen. Das ist nicht richtig. Ich bin nur ein Realist im höheren Sinne, das heißt: Ich zeige alle Tiefen der Menschenseele.“
Aus „Notierte Gedanken“ (1880 bis 1881) - „Ich überlege, was wohl die Hölle sein mag. Ich urteile darüber so: Sie ist der Schmerz darüber, dass man nicht mehr lieben kann.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879)
Mehr Zitate berühmter Menschen findest du hier:
Häufig gestellte Fragen zu Zitaten von Dostojewski
- Was sind Zitate von Dostojewski aus den „Weißen Nächten“?
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Fünf Zitate von Dostojewski aus den „Weißen Nächten“ (1848) sind:
- „Eine ganze Stunde der Seligkeit! Ist das etwa wenig, selbst für ein ganzes Menschenleben?“
- „So empfinden wir, wenn wir selbst unglücklich sind, das Unglück anderer stärker als sonst: Unsere Empfindung ist dann nicht eine geteilte, sondern eine einheitliche …“
- „Ich verstehe nicht zu schweigen, wenn das Herz in meiner Brust redet.“
- „Wie doch Freude und Glück einen Menschen verschönern! Wie einem das Herz von Liebe schwillt! Es ist, als wolle man sein ganzes eigenes Herz in ein anderes Herz ausgießen, als wolle man, dass alle Menschen fröhlich seien und lachten.“
- „Der Himmel war so voller Sterne und Helligkeit, dass man sich bei seinem Anblicke unwillkürlich fragen musste: Können denn wirklich unter einem solchen Himmel allerlei ärgerliche, launische Menschen leben?“
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- Was sind Zitate von Dostojewski aus „Schuld und Sühne“?
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Fünf Zitate von Dostojewski aus „Schuld und Sühne“ (1866) sind:
- „Alles hat der Mensch in seiner Hand, und doch lässt man sich alles an der Nase vorbeigehen, einzig und allein aus Feigheit …“
- „Wenn du an eine bestimmte Grenze gelangst und sie nicht überschreitest, wirst du unglücklich sein, und wenn du sie überschreitest, vielleicht noch unglücklicher …“
- „Auf seine eigne Art Unsinn zu reden, das ist sogar beinah besser, als nach allgemeinem Schema und nach fremdem Muster die Wahrheit zu reden; im ersten Falle ist man ein Mensch, im zweiten nur ein Papagei.“
- „Nichts auf der Welt ist schwerer als Aufrichtigkeit und nichts leichter als Schmeichelei.“
- „Wo eine umfassende Erkenntnis und ein tief empfindendes Herz vorhanden sind, da bleiben auch Leid und Schmerz nicht aus. Die wahrhaft großen Menschen müssen, wie ich glaube, auf der Welt eine große Traurigkeit empfinden.“
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- Was sind Zitate von Dostojewski über Liebe?
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Fünf Zitate von Dostojewski über Liebe sind:
- „Ich überlege, was wohl die Hölle sein mag. Ich urteile darüber so: Sie ist der Schmerz darüber, dass man nicht mehr lieben kann.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Auf unserer Erde können wir nur mit Qualen und nur durch Qualen lieben! Wir verstehen nicht anders zu lieben und kennen keine andere Liebe. Mich verlangt nach Qual, um zu lieben.“
Aus „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ (1877) - „Liebet ganz besonders die Kinder, denn auch sie sind frei von Sünde wie die Engel! Sie leben zu unserer Rührung, zur Läuterung unserer Herzen, als Hinweis für uns, wie wir werden sollten.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Die erste, leidenschaftliche Liebe wird ja allerdings vergehen; aber dann wird eine andere, noch schönere Liebe kommen.“
Aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (1864) - „Man muss nicht nur für einen zufälligen Augenblick lieben, sondern für das ganze Leben. Zufällig lieben, das kann jeder, das tut sogar ein Bösewicht.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879)
Auf unserem Blog findest du mehr Zitate über Liebe.
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- „Ich überlege, was wohl die Hölle sein mag. Ich urteile darüber so: Sie ist der Schmerz darüber, dass man nicht mehr lieben kann.“
- Was sind Zitate von Dostojewski über das Leben?
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Fünf Zitate von Dostojewski über das Leben sind:
- „Das Leben bietet eine Unmenge Chancen; sich zu viel Sorgen machen, bedeutet, Zeit zu verlieren.“
- Aus einem Brief vom Januar 1868 an S. A. Iwanowa
- „Eine ganze Stunde der Seligkeit! Ist das etwa wenig, selbst für ein ganzes Menschenleben?“
Aus „Weiße Nächte“ (1848) - „Das Leben ist ein Paradies; wir sind alle im Paradies und wollen es nur nicht wahrhaben. Wenn wir es wahrhaben wollten, würde gleich morgen auf der ganzen Welt das Paradies anheben.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Ein Traum? Was ist denn ein Traum? Ist nicht unser Leben ein Traum?“
Aus „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ (1877) - „Das Geheimnis des menschlichen Seins besteht nämlich nicht darin, dass man lediglich lebt, sondern darin, wofür man lebt.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879)
Auf unserem Blog findest du mehr Zitate über das Leben.
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- Was sind Zitate von Dostojewski über die Wahrheit?
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Drei Zitate von Dostojewski über die Wahrheit sind:
- „Vor allen Dingen: Belügen Sie nicht sich selbst! Wer sich selbst belügt und an seine eigene Lüge glaubt, der kann zuletzt keine Wahrheit mehr unterscheiden, weder in sich noch um sich herum.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Zu keiner einzigen Wahrheit ist man gelangt, ohne dass man vorher vierzehnmal, vielleicht auch hundertvierzehnmal Unsinn geredet hätte.“
Aus „Schuld und Sühne“ (1866) - „Wenn man einmal die Wahrheit erkannt und gesehen hat, so weiß man ja, dass sie die Wahrheit ist, und dass es keine andere gibt und keine andere geben kann.“
Aus „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ (1877)
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- „Vor allen Dingen: Belügen Sie nicht sich selbst! Wer sich selbst belügt und an seine eigene Lüge glaubt, der kann zuletzt keine Wahrheit mehr unterscheiden, weder in sich noch um sich herum.“
- Was sind Zitate von Dostojewski über Dummheit?
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Drei Zitate von Dostojewski über Dummheit sind:
- „Die Dummheit drückt sich kurz und schlicht aus. Der Verstand macht hingegen Winkelzüge und versteckt sich. Der Verstand ist ein Schuft, die Dummheit ist offen und ehrlich.“
Aus „Die Brüder Karamasow“ (1879) - „Es gibt nur einen Fall, nur einen einzigen, wo der Mensch absichtlich und wissentlich sich sogar etwas Schädliches, Dummes, ja etwas riesig Dummes wünschen kann, nämlich um das Recht zu haben, sich sogar etwas riesig Dummes zu wünschen und nicht durch die Pflicht dazu gezwungen zu sein, sich nur Kluges zu wünschen.“
Aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (1864) - „Ein Dummkopf ist immer mit dem, was er gesagt hat, zufrieden und spricht zudem immer mehr, als nötig ist, sozusagen auf Vorrat.“
Aus „Der Jüngling“ (1876)
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- „Die Dummheit drückt sich kurz und schlicht aus. Der Verstand macht hingegen Winkelzüge und versteckt sich. Der Verstand ist ein Schuft, die Dummheit ist offen und ehrlich.“