Was ist der Unterschied zwischen Konstruktvalidität und interner Validität?

Konstruktvalidität bezieht sich darauf, ob eine Studie das misst, was sie messen soll.

Die interne Validität bezieht sich auf die Qualität einer Forschung. Eine Forschung ist intern valide, wenn du die richtigen Schlüsse aus den Forschungsmethoden ziehen kannst.

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Warum ist Validität in der psychologischen Forschung wichtig?

In der Psychologie werden oft Konstrukte wie Glück oder Stress untersucht, die man nicht direkt messen kann. Deshalb legt man fest, wie sie messbar gemacht werden (= Operationalisierung). Validität zeigt dabei, ob ein Test wirklich das misst, was er messen soll.

Sieh dir unseren Artikel ,Reliabilität vs. Validität‘ an, um das Thema noch besser zu verstehen.

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Was ist ein Experiment?

In Experimenten verändern Forschende gezielt eine Variable, um zu sehen, wie sie eine andere beeinflusst. Das zeigt den Zusammenhang von Ursache und Wirkung und macht die Ergebnisse zuverlässig (hohe Validität).

Mehr darüber erfährst du in unserem Artikel ,Reliabilität vs. Validität‘.

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Was ist ein Konstrukt?

Ein Konstrukt ist etwas, das man nicht direkt messen kann, z. B.  Angst oder Glück. Deshalb legen Forschende fest, wie das Konstrukt mithilfe messbarer Merkmale erfasst wird. Das nennt man Operationalisierung.
Wie gut diese Messung das Konstrukt tatsächlich trifft, zeigt die Validität (genauer: Konstruktvalidität).

Mehr darüber erfährst du in unserem Artikel ,Reliabilität vs. Validität‘.

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Was bedeutet Validität?

Der Begriff ,Validität‘ stammt vom lateinischen Verb ,valere‘ und bedeutet ,stark sein‘ oder ,wirksam sein‘.

Im wissenschaftlichen Kontext beschreibt die Validität, wie gültig und aussagekräftig eine Messung oder ein Test ist. Man unterscheidet dabei zwischen interner Validität und externer Validität.

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Was ist Konstruktvalidität?

Konstruktvalidität ist eine Art der Validität, einem Gütekriterium in der Forschung. Konstruktvalidität gibt an, ob ein Test oder eine Messung wirklich das Merkmal misst, das gemessen werden soll, z. B. Motivation oder Angst.

Die Konstruktvalidität ist hoch, wenn ein Test tatsächlich das theoretische Merkmal misst, das er messen soll. Das zeigt sich daran, dass die Ergebnisse gut zum zugrunde liegenden Konzept passen.

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Welche Arten von Kriteriumsvalidität gibt es?

Bei der Kriteriumsvalidität werden drei Arten unterschieden:

  • Übereinstimmungsvalidität (konkurrente Validität): Die Messung wird gleichzeitig mit einem geeigneten Kriterium verglichen.
  • Vorhersagevalidität (prädiktive Validität): Die Messung sagt ein zukünftiges Verhalten oder Ergebnis voraus.
  • Retrospektive Validität: Die Messung wird mit bereits bekannten Ergebnissen aus der Vergangenheit verglichen.

Auf unserem QuillBlog erfährst du, welche weiteren Arten von Validität es gibt.

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Wie misst man die Konstruktvalidität?

Die Konstruktvalidität wird indirekt gemessen, indem man nachweist, dass ein Test tatsächlich das misst, was er messen soll.

Man kann folgendermaßen vorgehen:

  • Man vergleicht den Test mit ähnlichen Tests (= konvergente Validität).
  • Man stellt sicher, dass sich der Test von Tests anderer Konstrukte unterscheidet (= diskriminante Validität).
  • Man prüft, ob der Test externe Kriterien vorhersagen oder widerspiegeln kann (= Kriteriumsvalidität).

Zusätzlich können Experten und Expertinnen beurteilen, ob der Test auf den ersten Blick plausibel wirkt (= Augenscheinvalidität) und alle wichtigen Aspekte des Konstrukts abdeckt (= Inhaltsvalidität).

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