Assonanz | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen

Die Assonanz ist ein Stilmittel, bei dem die Vokale benachbarter Wörter gleich oder ähnlich klingen.

Beispiele für Assonanzen sind:

  • Tag und Nacht
  • mein Verein
  • echte Nähe

Sätze mit einer Assonanz wirken oft harmonisch und prägen sich gut ein.

Beispiel: Assonanz im Satz
„Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gelobt!“

Hiob 1, 21 (übersetzt von Martin Luther)

In Gedichten bedeutet Assonanz, dass Vokale ab der betonten Endsilbe gleich oder ähnlich klingen, Konsonanten aber nicht übereinstimmen. Man spricht hier von einem ‚Halbreim‘.

Beispiel: Assonanz im Gedicht
„Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich laß sie grüßen.“

Heinrich Heine, „Leise zieht durch mein Gemüt“, 1830

Weiter lesen: Assonanz | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen

Ellipse | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen

Die Ellipse ist ein Stilmittel, bei dem Wörter eines Satzes ausgelassen werden.

Die ausgelassenen Wörter sind meist weniger wichtig und können aus dem Zusammenhang erschlossen werden.

Beispiel: Ellipse von weniger wichtigen Wörtern
Morgen schon was vor? (statt: Hast du morgen schon was vor?)

Oft werden bei der Ellipse zudem Wörter ausgelassen, die im Satz auch an anderer Stelle stehen.

Beispiel: Ellipse von Wörtern, die an anderer Stelle im Satz vorkommen
Er lernte, las und schrieb. (statt: Er lernte, er las und er schrieb.)

Ellipsen verkürzen Sätze und machen sie oft einprägsamer. Sie werden etwa im Alltag, in der Literatur oder in der Werbung verwendet.

Tipp
Du suchst nach einer Möglichkeit, KI-generierte Texte natürlicher und flüssiger klingen zu lassen? Dann teste QuillBots kostenlosen KI-Humanizer.

Weiter lesen: Ellipse | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen

Zeugma | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen

Das Zeugma ist ein Stilmittel, bei dem sich ein Wort auf zwei oder mehr Wörter bezieht, aber zu ihnen nicht in gleicher Weise passt.

Häufig bezieht sich ein mehrdeutiges Verb auf zwei Substantive und passt zu jedem in einer anderen Bedeutung.

Zeugma Beispiel
Sie verlegte ihre Brille und einen Termin.

Hier bezieht sich ‚verlegte‘

  • auf ‚Brille‘ in der Bedeutung ‚an eine unübliche Stelle legen und nicht mehr finden‘ und
  • auf ‚Termin‘ in der Bedeutung ‚auf einen anderen Zeitpunkt legen‘.

Mit einem Zeugma kannst du Wörter auf eine überraschende Weise verknüpfen und so das Publikum zum Lachen bringen oder zum Nachdenken anregen.

Das Zeugma kommt unter anderem in der Literatur und in scherzhaften Sprüchen vor.

Tipp
Wenn du dir nicht sicher bist, wie man ein Wort schreibt, nutze die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot.

Weiter lesen: Zeugma | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen

Palindrom | Beispiele und Erklärung

Palindrome sind Wörter oder Sätze, die vorwärts und rückwärts gelesen einen Sinn ergeben.

Sie können in beiden Leserichtungen gleich lauten oder nicht.

Varianten des Palindroms
gleicher Wortlaut unterschiedlicher Wortlaut
Wort Tat → Tat Ton → Not
Satz Bau ab! → Bau ab! Die Liebe ist Sieger. → Rege ist sie bei Leid.

Das Wort ‚Palindrom‘ leitet sich von zwei griechischen Wörtern ab: ‚palin‘ (= rückwärts) und ‚dromos‘ (= Lauf).

Tipp
Wenn du dir nicht sicher bist, wie man ein Wort schreibt, nutze die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot.

Weiter lesen: Palindrom | Beispiele und Erklärung

Epipher | Beispiele, Definition und Wirkung

Die Epipher ist ein Stilmittel, bei dem ein oder mehrere Wörter am Ende aufeinander folgender Sätze oder Satzteile wiederholt werden.

Beispiel: Epipher
„Aber wir sind unschuldig. Ich bin unschuldig. Deine Tochter ist unschuldig. Unschuldig, in allem unschuldig!“

– Gotthold Ephraim Lessing, „Emilia Galotti“ (1772)

Mit einer Epipher lenkst du die Aufmerksamkeit auf das wiederholte Wort und hebst es hervor.

Das wiederholte Wort steht am Ende eines Satzes, wo beim Lesen und Sprechen eine Pause gemacht wird, und wirkt deshalb nach.

Aussagen mit Epiphern prägen sich Lesenden oder Zuhörenden daher oft besonders ein.

Tipp
Um besser zu formulieren, nutze den kostenlosen Textumschreiber von QuillBot.

Weiter lesen: Epipher | Beispiele, Definition und Wirkung

Kongruenz | Definition, Arten und Zweifelsfälle

Kongruenz bedeutet, dass zusammengehörende Wörter oder Satzteile in grammatischen Merkmalen übereinstimmen.

In einem Satz gehören z. B. das Subjekt und das Prädikat zusammen und kongruieren in Person und Numerus (= Zahl).

Kongruenz der grammatischen Merkmale von Subjekt und Prädikat
Beispielsatz Merkmale des Subjekts Merkmale des Prädikats
Ich rede. 1. Person Singular (= Einzahl) 1. Person Singular
Du redest. 2. Person Singular 2. Person Singular
Wir reden. 1. Person Plural (= Mehrzahl) 1. Person Plural

Das Subjekt ist die Person oder Sache, die im Satz etwas tut, und das Prädikat ist das Satzglied, mit dem du die Handlung eines Satzes ausdrückst.

Tipp
Um Fehler bei der Kongruenz zu vermeiden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.

Weiter lesen: Kongruenz | Definition, Arten und Zweifelsfälle

Vollverben: Beispiele und Liste

Vollverben sind Verben, die im Satz ohne andere Verben stehen können.

Beispiel: Vollverb
Tom schläft.

Mit Vollverben kannst du Folgendes ausdrücken:

  • einen Zustand,
  • einen Vorgang oder
  • eine Tätigkeit.
Vollverben für Zustand, Vorgang und Tätigkeit
Geschehen Beispiel
Zustand Tom schläft.
Vorgang Tom wacht auf.
Tätigkeit Anna weckt Tom auf.

Um Vollverben richtig zu verwenden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.

Weiter lesen: Vollverben: Beispiele und Liste

Konjugation | einfach erklärt mit Beispielen

Konjugation ist die Art, wie die Form von Verben verändert wird.

Du konjugierst Verben nach fünf Kategorien.

Kategorien der Konjugation
Kategorie Beispiel
Person
  • ich rufe (1. Person)
  • du rufst (2. Person)
  • er ruft (3. Person)
Numerus (= Zahl)
  • ich rufe (Singular)
  • wir rufen (Plural)
Tempus (= Zeitform)
  • ich rufe (Präsens)
  • ich rief (Präteritum)
  • ich werde rufen (Futur)
Modus (= Aussageweise)
  • ich rufe (Indikativ)
  • ich riefe (Konjunktiv)
  • ruf(e)! (Imperativ)
Genus Verbi (= Handlungsart)
  • ich rufe (Aktiv)
  • ich werde gerufen (Passiv)

Mit den Kategorien kannst du unterschiedliche Facetten eines Geschehens ausdrücken.

Das Tempus zeigt etwa an, wann etwas geschieht, und der Modus, wie eine Aussage aufgefasst werden soll (z. B. als zutreffend oder nicht).

Tipp 
Um sicherzustellen, dass du die Formen von Verben richtig bildest, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.

Weiter lesen: Konjugation | einfach erklärt mit Beispielen

Verben mit Präpositionen | Erklärung, Liste und Übung

Verben mit Präpositionen sind Verben, die mit einer bestimmten Präposition auftreten.

Verb mit Präposition 
Verb Präposition Verb mit Präposition
suchen nach suchen nach

Die Präposition bildet mit dem Verb eine Einheit und kann in der Regel nicht durch eine andere Präposition ersetzt werden.

Sie hat im Satz meist keine eigene Bedeutung, sondern dient nur dazu, das Verb mit einem Wort oder einer Wortgruppe zu verbinden.

Beispiel: Präposition als Bindeglied zwischen Verb und Wortgruppe
Paul sucht nach einem Job.

  • Die Präposition ‚nach‘ drückt hier kein räumliches oder zeitliches Verhältnis aus, wie sie es normalerweise tut, sondern verbindet ‚sucht‘ und ‚einen Job‘.

Die Wortgruppe steht entweder im Dativ oder Akkusativ. Welcher Fall (=  Kasus) verwendet wird, hängt von der Präposition ab.

Beispiel: Präposition mit Wortgruppe im Dativ oder Akkusativ
Wortgruppe im Dativ: Paul sucht nach einem Job.

  • Die Präposition ‚nach‘ verlangt den Dativ.

Wortgruppe im Akkusativ: Paul bemüht sich um einen Job.

  • Die Präposition ‚um‘ verlangt den Akkusativ.

Um Verben mit Präpositionen richtig zu verwenden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.

Weiter lesen: Verben mit Präpositionen | Erklärung, Liste und Übung

Tempus im Deutschen | einfach erklärt

Das Tempus ist die Zeitform, in der ein Verb steht.

Im Deutschen gibt es sechs Tempora (= Zeitformen).

Tempora im Deutschen
Tempus Beispiel
Präsens ich male
Präteritum ich malte
Perfekt ich habe gemalt
Plusquamperfekt ich hatte gemalt
Futur 1 ich werde malen
Futur 2 ich werde gemalt haben

Das Tempus zeigt an, ob etwas

  • jetzt geschieht (Präsens),
  • schon geschehen ist (Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt) oder
  • noch geschehen wird (Futur 1, Futur 2).
Tipp
Um die Tempora richtig zu verwenden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen. QuillBot bietet verschiedene KI-Tools an, mit denen unzählige Nutzende bereits tolle Erfahrungen gemacht haben.

Weiter lesen: Tempus im Deutschen | einfach erklärt