Veröffentlicht am
28. Dezember 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
25. November 2025
Die Assonanz ist ein Stilmittel , bei dem die Vokale benachbarter Wörter gleich oder ähnlich klingen.
Beispiele für Assonanzen sind:
Ta g und Na cht
mei n Verei n
e chte Nä he
Sätze mit einer Assonanz wirken oft harmonisch und prägen sich gut ein.
Beispiel: Assonanz im Satz „De r He rr hat’s ge ge be n, de r He rr hat’s ge nomme n, de r Name de s He rrn sei ge lobt!“
Hiob 1, 21 (übersetzt von Martin Luther)
In Gedichten bedeutet Assonanz, dass Vokale ab der betonten Endsilbe gleich oder ähnlich klingen, Konsonanten aber nicht übereinstimmen. Man spricht hier von einem ‚Halbreim‘.
Beispiel: Assonanz im Gedicht „Kling hinaus, bis an das Hau s ,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schau st ,
Sag, ich laß sie grüßen.“
Heinrich Heine, „Leise zieht durch mein Gemüt“, 1830
Weiter lesen: Assonanz | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen
Veröffentlicht am
28. Dezember 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
12. November 2025
Die Ellipse ist ein Stilmittel , bei dem Wörter eines Satzes ausgelassen werden.
Die ausgelassenen Wörter sind meist weniger wichtig und können aus dem Zusammenhang erschlossen werden.
Beispiel: Ellipse von weniger wichtigen Wörtern Morgen schon was vor? (statt: Hast du morgen schon was vor?)
Oft werden bei der Ellipse zudem Wörter ausgelassen , die im Satz auch an anderer Stelle stehen.
Beispiel: Ellipse von Wörtern, die an anderer Stelle im Satz vorkommen Er lernte, las und schrieb. (statt: Er lernte, er las und er schrieb.)
Ellipsen verkürzen Sätze und machen sie oft einprägsamer. Sie werden etwa im Alltag, in der Literatur oder in der Werbung verwendet.
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Weiter lesen: Ellipse | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen
Veröffentlicht am
28. Dezember 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
25. November 2025
Das Zeugma ist ein Stilmittel, bei dem sich ein Wort auf zwei oder mehr Wörter bezieht, aber zu ihnen nicht in gleicher Weise passt.
Häufig bezieht sich ein mehrdeutiges Verb auf zwei Substantive und passt zu jedem in einer anderen Bedeutung.
Zeugma Beispiel Sie verlegte ihre Brille und einen Termin .
Hier bezieht sich ‚verlegte‘
auf ‚Brille‘ in der Bedeutung ‚an eine unübliche Stelle legen und nicht mehr finden‘ und
auf ‚Termin‘ in der Bedeutung ‚auf einen anderen Zeitpunkt legen‘.
Mit einem Zeugma kannst du Wörter auf eine überraschende Weise verknüpfen und so das Publikum zum Lachen bringen oder zum Nachdenken anregen.
Das Zeugma kommt unter anderem in der Literatur und in scherzhaften Sprüchen vor.
Tipp Wenn du dir nicht sicher bist, wie man ein Wort schreibt, nutze die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot.
Weiter lesen: Zeugma | Stilmittel einfach erklärt mit Beispielen
Veröffentlicht am
18. Dezember 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
25. November 2025
Palindrome sind Wörter oder Sätze, die vorwärts und rückwärts gelesen einen Sinn ergeben.
Sie können in beiden Leserichtungen gleich lauten oder nicht.
Varianten des Palindroms
gleicher Wortlaut
unterschiedlicher Wortlaut
Wort
Tat → Tat
Ton → Not
Satz
Bau ab! → Bau ab!
Die Liebe ist Sieger. → Rege ist sie bei Leid.
Das Wort ‚Palindrom‘ leitet sich von zwei griechischen Wörtern ab: ‚palin‘ (= rückwärts) und ‚dromos‘ (= Lauf).
Tipp Wenn du dir nicht sicher bist, wie man ein Wort schreibt, nutze die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot.
Weiter lesen: Palindrom | Beispiele und Erklärung
Veröffentlicht am
13. Dezember 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
17. November 2025
Die Epipher ist ein Stilmittel , bei dem ein oder mehrere Wörter am Ende aufeinander folgender Sätze oder Satzteile wiederholt werden.
Beispiel: Epipher „Aber wir sind unschuldig . Ich bin unschuldig . Deine Tochter ist unschuldig . Unschuldig, in allem unschuldig !“
– Gotthold Ephraim Lessing, „Emilia Galotti“ (1772)
Mit einer Epipher lenkst du die Aufmerksamkeit auf das wiederholte Wort und hebst es hervor.
Das wiederholte Wort steht am Ende eines Satzes, wo beim Lesen und Sprechen eine Pause gemacht wird, und wirkt deshalb nach.
Aussagen mit Epiphern prägen sich Lesenden oder Zuhörenden daher oft besonders ein.
Tipp Um besser zu formulieren, nutze den kostenlosen Textumschreiber von QuillBot.
Weiter lesen: Epipher | Beispiele, Definition und Wirkung
Veröffentlicht am
29. November 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
25. November 2025
Kongruenz bedeutet, dass zusammengehörende Wörter oder Satzteile in grammatischen Merkmalen übereinstimmen.
In einem Satz gehören z. B. das Subjekt und das Prädikat zusammen und kongruieren in Person und Numerus (= Zahl).
Kongruenz der grammatischen Merkmale von Subjekt und Prädikat
Beispielsatz
Merkmale des Subjekts
Merkmale des Prädikats
Ich rede .
1. Person Singular (= Einzahl)
1. Person Singular
Du redest .
2. Person Singular
2. Person Singular
Wir reden .
1. Person Plural (= Mehrzahl)
1. Person Plural
Das Subjekt ist die Person oder Sache, die im Satz etwas tut, und das Prädikat ist das Satzglied, mit dem du die Handlung eines Satzes ausdrückst.
Tipp Um Fehler bei der Kongruenz zu vermeiden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.
Weiter lesen: Kongruenz | Definition, Arten und Zweifelsfälle
Veröffentlicht am
21. Oktober 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
28. November 2025
Vollverben sind Verben, die im Satz ohne andere Verben stehen können.
Beispiel: Vollverb Tom schläft .
Mit Vollverben kannst du Folgendes ausdrücken:
einen Zustand,
einen Vorgang oder
eine Tätigkeit.
Vollverben für Zustand, Vorgang und Tätigkeit
Geschehen
Beispiel
Zustand
Tom schläft .
Vorgang
Tom wacht auf .
Tätigkeit
Anna weckt Tom auf .
Um Vollverben richtig zu verwenden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.
Weiter lesen: Vollverben: Beispiele und Liste
Veröffentlicht am
11. Oktober 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
28. November 2025
Konjugation ist die Art, wie die Form von Verben verändert wird.
Du konjugierst Verben nach fünf Kategorien.
Kategorien der Konjugation
Kategorie
Beispiel
Person
ich rufe (1. Person)
du rufst (2. Person)
er ruft (3. Person)
Numerus (= Zahl)
ich rufe (Singular)
wir rufen (Plural)
Tempus (= Zeitform)
ich rufe (Präsens)
ich rief (Präteritum)
ich werde rufen (Futur)
Modus (= Aussageweise)
ich rufe (Indikativ)
ich riefe (Konjunktiv)
ruf(e)! (Imperativ)
Genus Verbi (= Handlungsart)
ich rufe (Aktiv )
ich werde gerufen (Passiv)
Mit den Kategorien kannst du unterschiedliche Facetten eines Geschehens ausdrücken.
Das Tempus zeigt etwa an, wann etwas geschieht, und der Modus, wie eine Aussage aufgefasst werden soll (z. B. als zutreffend oder nicht).
Tipp Um sicherzustellen, dass du die Formen von Verben richtig bildest, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.
Weiter lesen: Konjugation | einfach erklärt mit Beispielen
Veröffentlicht am
9. Oktober 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
10. Februar 2026
Verben mit Präpositionen sind Verben, die mit einer bestimmten Präposition auftreten.
Verb mit Präposition
Verb
Präposition
Verb mit Präposition
suchen
nach
suchen nach
Die Präposition bildet mit dem Verb eine Einheit und kann in der Regel nicht durch eine andere Präposition ersetzt werden.
Sie hat im Satz meist keine eigene Bedeutung, sondern dient nur dazu, das Verb mit einem Wort oder einer Wortgruppe zu verbinden.
Beispiel: Präposition als Bindeglied zwischen Verb und Wortgruppe Paul sucht nach einem Job .
Die Präposition ‚nach‘ drückt hier kein räumliches oder zeitliches Verhältnis aus, wie sie es normalerweise tut, sondern verbindet ‚sucht‘ und ‚einen Job‘.
Die Wortgruppe steht entweder im Dativ oder Akkusativ . Welcher Fall (= Kasus ) verwendet wird, hängt von der Präposition ab.
Beispiel: Präposition mit Wortgruppe im Dativ oder Akkusativ Wortgruppe im Dativ: Paul sucht nach einem Job .
Die Präposition ‚nach‘ verlangt den Dativ.
Wortgruppe im Akkusativ: Paul bemüht sich um einen Job .
Die Präposition ‚um‘ verlangt den Akkusativ.
Um Verben mit Präpositionen richtig zu verwenden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen.
Weiter lesen: Verben mit Präpositionen | Erklärung, Liste und Übung
Veröffentlicht am
8. Oktober 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
28. November 2025
Das Tempus ist die Zeitform, in der ein Verb steht.
Im Deutschen gibt es sechs Tempora (= Zeitformen ).
Das Tempus zeigt an, ob etwas
jetzt geschieht (Präsens),
schon geschehen ist (Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt) oder
noch geschehen wird (Futur 1, Futur 2).
Tipp Um die Tempora richtig zu verwenden, kannst du die kostenlose Rechtschreibprüfung von QuillBot nutzen. QuillBot bietet verschiedene KI-Tools an, mit denen unzählige Nutzende bereits tolle Erfahrungen gemacht haben.
Weiter lesen: Tempus im Deutschen | einfach erklärt